AMD Fab Dresden - Prozessor Schmiede aus Deutschland

AMD Fab Dresden - Globalfoundries Fab1 - Informationen über Wafer (300mm) Produktion Made in Germany, für CPUs der 45nm Generation läuft auf Hochtouren, es wird weitere Investitionen in AMD FABs geben und erweitert werden, Fertigung in Silicon Saxony ( Fab 36 und Fab 38 ) Deutschland, die Firma aus unserer Sicht, Beschreibung Arbeitsplätze technische Abläufe - Aktienkurs Frankfurt US0079031078 - AMD Wiki

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Fab Dresden - Update vom: 26.03.2010

AMD FAB Dresden


Fab Dresden (Globalfoundries) News:

26.03.2010

Aktualisierte Roadmap

Aktualisierte Roadmap von GlobalFoundries - GlobalFoundries hat auf Grund der geänderten Kundennachfrage seine Roadmap angepasst. Dies hat wohl vor allem mit den noch immer anhaltenden Problemen beim 40nm Prozess von TSMC zu tun, weshalb sich die Industrie schnellstmöglich GlobalFoundries als Alternative zu TSMC wünscht. Der 40nm-LP Prozess wird um ein Quartal nach vorn gezogen. Damit ist aktuell als Start der kommerziellen Risk Production des 40nm-LP Prozess das 2. Quartal 2010 geplant. Ab diesem Zeitpunkt können Kunden von GlobalFoundries ihre Produkte für den Endkundenmarkt fertigen lassen. Außerdem befindet sich jetzt ein weiterer 40nm-G Prozess auf der Roadmap, der ab dem 1. Quartal 2011 verfügbar sein soll. Der 40nm-LP Prozess wird in erster Linie für STMicroelectronics entwickelt. Nach der Abspaltung der ehemaligen AMD-Fabriken konnte STMicroelectronics als erster Neukunde von GlobalFoundries gewonnen werden


12.03.2010

Udo Nothelfer, General Manager of Fab 1, hat in einem Interview bekannt gegeben, dass GlobalFoundries in der Dresdner Fab 1 (Modul 1 & 2, die ehemaligen Fab 30, 36 und 38 von AMD) mit der Entwicklung des 22 nm Prozesses begonnen hat


24.01.2010

Globalfoundries will 2010 mehr als 900 Millionen Euro in Dresden investieren

Anlässlich einer Presseveranstaltung in Dresden versprach Doug Grose, Chef der ehemaligen AMD-Fertigungssparte Globalfoundries, Investitionen von mindestens 1,25 Milliarden US-Dollar – umgerechnet rund 900 Millionen Euro – am Standort Dresden. Insgesamt wolle seine Firma 2010 weltweit 2,5 bis 2,75 Milliarden US-Dollar investieren und davon "den größten Teil", also mehr als 50 Prozent, in die Dresdner Fab 1 mit zurzeit rund 2600 Mitarbeitern

In einem Interview mit dem MDR ging Globalfoundries Dresden-Geschäftsführer Udo Nothelfer davon aus, dass die Fertigungskapazität seines Standortes bis Mitte 2011 wieder voll ausgelastet sein wird. Noch ist AMD der wichtigste Globalfoundries-Kunde; bald will die Firma als Auftragsfertiger unter anderem für Qualcomm und STMicroelectronics produzieren. Nachdem die arabischen Mehrheitseigner von Globalfoundries auch den ehemaligen AMD-Zulieferer Chartered gekauft haben, ist die Zahl der Globalfoundries-Mitarbeiter an den 12 weltweiten Standorten auf rund 10.000 gewachsen

ATIC Wants Full Control Over Globalfoundries

Advanced Technology Investment Company plans to acquire share of Advanced Micro Devices in Globalfoundries, a contract semiconductor manufacturing joint venture between the two companies. The move will potentially allow ATIC to oust AMD members from Globalfoundries’ board of directors and concentrate strategic and operational decision making at its hands

Anmerkung: Wenn AMD keine Anteile mehr hat, ist es vorbei mit uns als AMD Fan!


12.11.2009

AMD und Intel legen Rechtsstreitigkeiten außergerichtlich bei

In einer Pressemitteilung hat AMD bekannt gegeben, dass man alle Streitigkeiten mit Bezug auf das Kartellrecht und der gegenseitigen Lizenzierung von Patenten beigelegt hat. Intel verpflichtet sich demnach zur Zahlung von 1,25 Milliarden US-Dollar an AMD und zur Aufgabe bestimmter Geschäftspraktiken


Die Prozessor Schmiede aus Deutschland

AMD - Advanced Micro Devices, Inc. (AMD)

ist ein US amerikanischer Chiphersteller. AMD entwickelt und produziert Mikroprozessoren, Chipsätze, Grafikchips und System on Chip Lösungen für die Computer, Kommunikations und Endverbraucherbranchen. Das Unternehmen ist im Standard & Poors 500 Aktienindex gelistet - Über AMD

AMD am Standort Dresden

Luftbild vom AMD Standort - 2007

AMD FAB Dresden - AMD in Dresden

Dresden, Germany

  • AMD Saxony LLC & Co. KG
  • AMD Fab 36 LLC & Co. KG
  • Wilschdorfer Landstrasse 101
  • 01109 Dresden, Germany
  • View Map
  • Tel: 49 (0) 351 277-0
  • Manufacturing

In Deutschland ist AMD einer der größten internationalen Investoren des vergangenen Jahrzehnts. AMD konzentriert seine Mikroprozessorenfertigung in der sächsischen Landeshauptstadt. AMDs Engagement in Sachsen hat dazu beigetragen die Region als ein führendes Zentrum der Mikroelektronik in Europa zu etablieren

In den Standort Dresden mit seinen Halbleiterwerken Fab 30 38 und Fab 36 der Bump Test Facility, dem Dresden Design Center (DDC) sowie dem Operating System Research Center (OSRC) wurden bis Ende 2007 rund $ 6 Mrd. investiert. Zur Zeit arbeiten rund 2.800 hoch qualifizierte Ingenieure Techniker und Spezialisten am Standort Dresden

AMD produziert in Dresden seine erfolgreichen Prozessor Familien für Desktop und Mobile Anwendungen Server und Workstations: AMD Deneb™ AMD Phenom™ AMD Opteron™ AMD Phenom™ AMD Athlon™64 AMD Turion™ 64 und AMD Sempron™

AMD ist weltweit vertreten und hat unter anderem Fertigungsstätten in Dresden (Fab36 und Fab38) und Singapur (Endkontrolle und Verpackung)

Kurs AMD Frankfurt [US0079031078]

Aktienkurse:

  • Frankfurt 25.03 2010 19:17 Euro 6,86
  • Frankfurt 12.03 2010 12:25 Euro 6,52
  • Frankfurt 22.01 2010 19:56 Euro 5,69
  • Frankfurt 19.01 2010 19:25 Euro 6,35
  • Frankfurt 12.11 2009 15:59 Euro 4,36
  • Frankfurt 03.08 2009 17:17 Euro 2,58
  • Frankfurt 27.05 2009 12:58 Euro 3,24
  • Frankfurt 26.11 2008 19:41 Euro 1,54
  • Frankfurt 29.08.2008 00:00 Euro 4,25

Startschuss für GLOBALFOUNDRIES: Global Foundries Fab1

AMD in München: um ein paar Wochen nach Gründung die neuen Chefs der abgespaltenen Tochter Globalfoundries vorzustellen - Douglas Grose als CEO und James Doran als neuer alter Chef der Werke in Dresden – er leitete die AMD Werke auch schon früher bis zum Jahre 2001. Grose gab eine Garantieerklärung für die verbliebenen 2400 Arbeitsplätze zumindest für dieses Jahr ab. Allerdings, so betonte er, beobachte man die Entwicklung angesichts der angespannten Konjunkturlage sehr genau

AMD Globalfoundries !

Globalfoundries

Neuer globaler Auftragsfertiger für Halbleiterprodukte hat die Arbeit aufgenommen

GLOBALFOUNDRIES, ein Joint-Venture von AMD und Advanced Technology Investment Company (ATIC) aus Abu Dhabi, hat heute seine Arbeit als neuer globaler Auftragsfertiger („Foundry“) für die Halbleiterindustrie aufgenommen

Als Teil unseres bestehenden Vertrages über gemeinsame Entwicklung mit AMD heißen wir [GLOBALFOUNDRIES ] in der IBM-Allianz willkommen und freuen uns, dass das Unternehmen in New York investiert“, sagte Dr. John E. Kelly III, Senior Vice President und Forschungsdirektor bei IBM - IBM unterstützt GlobalFoundries


Neues von AMD Dresden - Globalfoundries

Nachdem die strategische Partnerschaft zwischen AMD und ATIC zur Bildung eines neun Halbleiterfertigungsunternehmens in dieser Woche offiziell abgeschlossen wurde, ist nun auch bekannt geworden, wie der Auftragsfertiger, der bislang unter dem Namen "The Foundry Company" firmierte, heißen soll. Mit dem heutigen Tag nimmt dieses neue Unternehmen unter dem Namen GLOBALFOUNDRIES seine Geschäftstätigkeit auf

Im Zuge dieser Entwicklung gab es einige Änderungen bei AMD und auch bei den Produktionsstandorten in Dresden

Zum einen wird Hector Ruiz, der zu GLOBALFOUNDRIES wechselt, durch Bruce Claflin ersetzt, der nun das Amt des Vorsitzenden des Verwaltungsrats ausüben wird

Globalfoundries Fab1 - Modul 1 - Modul 2

Des Weiteren werden die Fab 36 und Fab 38 in Dresden umbenannt, da GLOBALFOUNDRIES die Fabrikationsstätten in Zukunft durchnummerieren wird. Dresden wird somit zur Fab 1 und das in New York geplante Werk wird Fab 2 heißen. Zusätzlich wird aus der Fab 36 das Modul 2 und aus Fab 38 das Modul 1, da letztgenanntere ursprünglich unter dem Namen Fab 30 im Jahr 1999 die Produktion von Mikroprozessoren bei AMD in Dresden begründet hatte

Im Modul 1 wird man sich zunächst auf die Fertigung auf Grundlage der 45nm High Perfomance SOI-Technologie konzentrieren. Im Modul 2 sollen dann vor allem Bulk Siliziumwafer in der 32nm-Technologie produziert werden

Die Planungen für die Fab 2 in Saratoga County (Bundesstaat New York) sehen einen Start der Produktion im Jahr 2012 und eine Bauzeit von etwa 2 Jahren vor ( Quelle 3DNow )


News: 02-2009

AMD Phenom Raketen erwirtschaften steigende Marktanteile ! Plus 7 % - Leider ist die Finanzkrise schuld an stark fallenden Chip-Produktionen - Die AMD Chip Produktion sollte aber mit den steigenden Marktanteilen und etwas Glück im Spiel in etwa gleich bleiben

AMD 3 GHZ Quad-Core Prozessor - Best of Preis/Leistung

Dresden - produziert auch weiterhin AMD Chips !

Auch wenn diverse Hardwareseiten und Forum-Einträge die Dresdener Chipfabrik immer wieder in Frage stellen !

es wird keine Produktion aufgegeben !

Auch wenn die Firma ausgegliedert wird, werden zukünftig und weiterhin CPUs in Dresden produziert und entwickelt ! Wäre der X4 Shanghai und Phenom II Deneb schon letztes Jahr angelaufen - würde sich die Frage der Foundry gar nicht erst stellen

Aufgrund der derzeitigen Krise (2008/2009) muss und musste leider Personal abgebaut werden, das passiert aber auch bei allen Mitbewerbern in gleicher wenn nicht sogar in größerem Ausmass


AMD konkretisiert Ausbaupläne für Dresden

Udo Nothelfer

Freitag, 07. November 2008 Auf einem Kongress in München hat sich Udo Nothelfer, Vice President Fab 36 für die Fertigung und Technologieentwicklung der Fab 36, zu den weiteren Plänen in Dresden geäußert

Demnach basieren die Expansionspläne von AMD bzw. der Foundry Company darauf, dass die Industrie immer mehr dazu tendiert die Fertigung von Mikrochips auszulagern und so entsprechenden Kapazitäten benötigt werden. Außerdem bekräftigte er die Absicht, dass in Zukunft in Dresden auch ATI-Grafikchips hergestellt werden. Dazu wird zusätzlich zum aktuellen 45 nm SOI (zukünftig 32 nm SOI) ein 32 nm Bulk-Prozess installiert

Die Fab 38 wird momentan erweitert und soll 2009 mit der Produktion beginnen, in ihr sollen Fertigungsprozesse bis hin zu 22 nm möglich sein. Die Kapazität der beiden Fabs soll bei jeweils 25.000 Waferstarts pro Monat liegen

Neben der momentan anlaufenden Volumenproduktion von 45nm Chips, wurden bereits erste Samples in 32nm gefertigt. Dabei kommt nahezu dieselbe Immersionslithografie zum Einsatz

"Nothelfer said that currently there is no alternative to immersion lithography. "It is the only solution available. And with some additional tricks, it can be used for 32-nm as well as for 45-nm," he explained."

Gegenüber den bereits bestehenden Auftragsfertigern will "The Foundry Company" durch bessere Technik glänzen und damit höherer Arbeitskosten ausgleichen, die auf Grund der hohen Automatisierung sowieso nur im einstelligen Prozentbereich zu den Kosten beitragen

AMD fertigt und prüft seine Produkte an verschiedenen Standorten


Globalfoundries Fab1 - Modul 1

AMD Fab Dresden - AMD Fab 30 - Fab 38

AMD FAB Dresden - AMD Fab 30 - Fab 38

AMD Fab 30 / AMD Fab 38

AMDs neuestes Werk, Fab 38, entsteht derzeit durch die grundlegende Umrüstung des bisherigen 200-mm-Werkes Fab 30 zu einem 300-mm-Werk. 2008 wird Fab 38 bereits zur flexiblen Kapazitätserweiterung am Standort Dresden beitragen. Der Ausbau zu einem eigenständigen 300 mm Werk ist für 2009 geplant

Die Fab 38 wird momentan erweitert und soll 2009 mit der Produktion beginnen, in ihr sollen Fertigungsprozesse bis hin zu 22 nm möglich sein. Die Kapazität der beiden Fabs soll bei jeweils 25.000 Waferstarts pro Monat liegen

Demnach basieren die Expansionspläne von AMD bzw. der Foundry Company darauf, dass die Industrie immer mehr dazu tendiert die Fertigung von Mikrochips auszulagern und so entsprechenden Kapazitäten benötigt werden

Außerdem bekräftigte Udo Nothelfer die Absicht, dass in Zukunft in Dresden auch ATI-Grafikchips hergestellt werden. Dazu wird zusätzlich zum aktuellen 45 nm SOI (zukünftig 32 nm SOI) ein 32 nm Bulk-Prozess installiert

AMD Forschung & AMD Entwicklung

Das Dresden Design Center (DDC), AMDs europäisches Zentrum für Produktentwicklung, konzentriert seine Tätigkeit auf den Entwurf von Schaltkreisarchitektur. Das Operating System Research Center (OSRC) optimiert künftige Generationen von Mikroprozessoren auf die Anforderungen modernster Betriebssysteme

FAB 30 zu FAB 38 Chronologie

2007 November Die letzten 200 mm Wafer verlassen die Fab 30 - Beginn der Konvertierung von Fab 30 (200mm) zu Fab 38 (300 mm)
2007 Mai Bump-Test-Gebäude in Betrieb genommen
2007 April Die Produktion auf 200 mm Wafern wird zurückgefahren
2007 Januar Reinraum des Bump-Test-Gebäudes ist "Ready for Equipment"
2006 Oktober 10 Jahre AMD in Dresden
2006 September AMD begrüßt Elke Eckstein als Vice President Fab 30
2006 Mai AMD gibt Pläne zum weiteren Standortausbau bekannt, insbesondere zu AMD Fab 38 und dem Bau eines Bump/Test-Gebäudes
2005 Dezember Die Sematech-Organisation zeichnet Fab 30 für 2005 als Fab mit den besten Leistungskennzahlen aus
2005 Mai Auslieferung von AMD Athlon™ 64 X2 Dual-Core Prozessoren aus AMD Fab 30
2004 August Umstellung von 130 nm- auf 90 nm-Technologie
2003 April Markteinführung des AMD Opteron™ Prozessors
2002 Q4 Umstellung von 180 nm- auf 130 nm-Technologie
2002 Dezember Fertigstellung der zweiten Reinraumerweiterung (+ 2.400 m²)
2001 September Fertigstellung der Büro- und Laborgebäude-Erweiterung (+ 14.000 m²)
2001 Juni Fertigstellung der ersten Reinraumerweiterung (+ 2.100 m²)
2001 Mai Auszeichnung als "Fab of the Year"
1999 Oktober Eröffnung der AMD Fab 30
1999 Juli Einführung der Kupfertechnologie
1999 Juni AMD Fab 30 liefert erste AMD Athlon™ Prozessoren auf Grundlage von 180 nm-Technologie
1998 November Start der Testproduktion in AMD Fab 30
1998 Mai Die Ausrüstung des Reinraums (9.800 m²) beginnt
1997 September AMD Fab 30 feiert Richtfest
1997 Mai Grundsteinlegung für AMD Fab 30
1996 Oktober Erster Spatenstich für AMD Fab 30
1996 April Der erste Mitarbeiter nimmt bei AMD in Dresden seine Arbeit auf

AMD x86 Prozessor Fertigung Fab38 zu Fab 30

Fab 38 Dresden: Herstellung von Phenom-II Phenom Athlon Opteron Turion und Sempron CPUs im 45 nm und 65 nm Prozess auf 300 mm-Wafern. Fab 38 wird sich die erweiterte und umgerüstete Fab 30 nennen und ab 2008 zur flexiblen Kapazitätserweiterung beitragen

AMD First 45nm Products: From Fab to Finish

Juni 1999 - AMD Athlon K7 ! aus Fab 30

Im Juni 1999 lieferte die Fab 30 die ersten Athlon-Prozessoren auf der Grundlage der 180-nm-Technologie aus


Globalfoundries Fab1 - Modul 2

AMD Fab Dresden - AMD Fab 36

AMD FAB Dresden - AMD Fab 36

AMD zweite Großinvestition in Dresden basiert auf dem Erfolg von AMDs erstem Werk, Fab 30. Der erste Spatenstich für Fab 36, AMDs erste Produktionsstätte für 300 mm Wafer, fand im November 2003 statt. Im Oktober 2005 startete Fab 36 seine hochautomatisierte Fertigung für Mikroprozessoren. Das Werk erreichte in Rekordzeit Volumenfertigung, erste Auslieferungen an Kunden erfolgten ab März 2006. Fab 36 produziert derzeit in 65nm Technologie und fährt derzeit die Fertigung in 45nm Technologie hoch

Fab 36 Chronologie

2007 November Fab 36 vollständig ausgerüstet
2007 Q4 Umstellung auf 65nm-Technologie abgeschlossen
2006 Dezember AMD bringt mit Umstellung auf 65nm-Technologie die nächste Generation energiesparender Computersysteme auf den Weg
2006 April Erste Auslieferungen aus AMD Fab 36
2005 Oktober Eröffnung der AMD Fab 36
2004 Dezember Die Ausrüstung des AMD Fab 36 Reinraums (14.000 m²) beginnt
2004 April Start der Testproduktion in AMD Fab 36
2004 März AMD Fab 36 feiert Richtfest
2003 November Grundsteinlegung von AMD Fab 36

AMD x86 Prozessor Fertigung Fab36

Fab 36 Dresden: Herstellung von Phenom Athlon Opteron Turion und Sempron CPUs im 45 nm und 65 nm Prozess auf 300 mm Wafern

Fertigung anderer AMD Produkte

Fab 17 Sunnyvale: 180 nm Fertigung auf 200 mm (8 Zoll) Wafern. Nutzung nur in geringem Umfang für (zum Beispiel) Prototypfertigung

Prüfung, Endkontrolle, Bonding und QM Einrichtungen in Bangkok, Penang, Singapur und Frimley, Großbritannien

Fab XX New York (Bundesstaat) AMD hat sich eine Option zum Bau einer weiteren Fab gesichert - in Saratoga County im US-Bundesstaat New York soll die neue Fabrik gebaut werden. Diese soll Chips im 32-nm-Verfahren herstellen


AMD Jobs - Ihr Einstieg bei AMD - Globalfoundries

Finden Sie die Möglichkeiten für Ihren Einstieg bei AMD - wählen Sie aus den Angeboten das Richtige für sich !

AMD FAB Dresden - AMD Jobs

AMD Links


AMD Produktion in Dresden - Wafers pro Monat

2009 - AMD Dresden ! bis zu 25.000 Wafer pro Monat

Derzeit hat Globalfoundries Fab 1 (ex AMD Fab 36 und Fab 38) Produktionskapazitäten in Dresden, Deutschland - insgesamt eine monatliche Leistung von 25 Tausend 300mm Wafer im 45nm Prozess

Das Unternehmen hofft dass bis zum Jahr 2012 die neue Fab 2 in New York, USA - in der Lage sein wird bis zu 35 Tausend Wafer pro Monat zu produzieren ( wird noch fortgesetzt ! ich arbeite noch daran.. alles auch Spekulation )

2006 AMDs Fab 36 schafft bis zu 13.000 Wafer pro Monat

90nm AMD64 aus 300mm Wafer

2006 ! AMD gab heute bekannt, dass das Unternehmen im März mit dem Verkauf der ersten in 90 nm gefertigten AMD64-Prozessoren aus der Produktion seines 300-mm-Halbleiterwerkes AMD Fab 36 in Dresden begonnen hat und somit im Zeitplan liegt. Bereits zu Produktionsbeginn konnte die Fab 36 nach Unternehmensangaben hohe Ausbeuten erzielen

2003 - 200er Wafer für Athlon64 - 73 CPUs pro Wafer

Yield-Rate 60 Prozent

Da AMD ausschließlich Wafer mit 200 Millimeter Durchmesser verwendet, ergibt sich insgesamt eine Siliziumfläche von 31.416 mm². Der Quotient aus Waferfläche und Größe der CPU-Die liefert die theoretische Ausbeute ohne geometrischen Verschnitt. Bei den 200er Wafern hat sich im Fertigungsprozess gezeigt, dass ein durchschnittlicher Verschnitt von 18 Prozent anfällt. Damit lässt sich eine theoretische Ausbeute von 273 CPUs erzielen, sofern die Yield-Rate bei 100 Prozent liegt. Die Praxis zeigt, dass im laufenden Produktionsprozess nach zirka 2 Jahren annährend 60 Prozent Yield-Rate möglich ist. Somit ergibt sich eine Ausbeute von 73 CPUs pro Wafer. Genaue Angaben sind ein streng gehütetes Geheimnis, jedoch liegen unsere Berechnungen mit Sicherheit nicht weit daneben. Vielmehr wird AMD beim Produktionsanlauf eine Ausbeute von weniger als 30 Prozent haben - das sind die Angaben von anderen Chipherstellern mit ähnlichen Prozessen

2002 - 200er Wafer für Athlon XP Tbred und Palomino

2002 ! Da AMD ausschließlich mit Wafern mit 200 Millimeter Durchmesser arbeitete, ergab sich insgesamt eine Siliziumfläche von 31416 mm². Der Quotient aus Waferfläche und Größe der CPU-Die liefert die theoretische Ausbeute ohne geometrischen Verschnitt

200er Wafer - Verschnitt war 18 Prozent - Yield-Rate 40 Prozent

Bei den 200er Wafern hat sich im Fertigungsprozess gezeigt, dass ein durchschnittlicher Verschnitt von 18 Prozent anfällt. Somit kalkuliert AMD in Dresden bei der Produktion des Thoroughbred-Kerns eine Ausbeute von zirka 322 Prozessoren - basierend auf der 0,13-Mikron-Technologie und einer Die-Fläche von 80 mm². Die Anzahl von 322 Prozessoren geht wohlgemerkt von einer Fehlerquote von 0% aus . Dagegen lassen sich auf dem gleichen Wafer nur rund 201 Athlon-Prozessoren mit Palomino-Kern (128 mm² Die-Fläche und 0,18-Mikron-Technologie) herstellen! Unter dem Strich konnte AMD seine Ausbeute allein durch den Die-Shrink um 60 Prozent steigern (322 CPUs gegenüber 201 CPUs). Da Intel beim Pentium 4 mit Northwood-Core eine Fläche von 146 mm² beansprucht, ergeben sich noch zirka 176 Prozessoren pro Wafer. Aus diesem Anlass stellt Intel schrittweise die Produktion auf Wafer mit 300 Millimeter Durchmesser um. Der Grund: Größere Wafer haben prozentual weniger Verschnitt. AMD plant vorerst keine Änderung


ATI (AMD) Bestellungen bei UMC TSMC - Wafers pro Monat

  • 02.2009 - 3.144 - 11.504
  • 01.2009 - 3.153 - 12.436
  • 12.2008 - 4.610 - 13.161
  • 11.2008 - 6.025 - 19.295
  • 10.2008 - 7.907-  28.371
  • 09.2008 - 8.052 - 28.252
  • 08.2008 - 8.165 - 30.995
  • 07.2008 - 8.537 - 30.869
  • 06.2008 - 8.105 - 28.510
  • 05.2008 - 8.607 - 28.990
  • 04.2008 - 8.521 - 28.094
  • 03.2008 - 8.498 - 26.562
  • 02.2008 - 7.289 - 28.382

AMD (ATI) Waferbestellungen für Grafikchips

Wir hart die Wirtschaftskrise tatsächlich zugeschlagen hat, machen einige nackte Zahlen deutlich - Die DigiTimes haben Zahlen vorliegen, welche die Bestellungen von Wafern für Grafikchips von AMD bei TSMC und UMC aufzeigen - und zwar von Februar 2008 bis Februar 2009

Die Zahlen sprechen für sich, man muss nur auf den Einbruch ab dem Monat November achten - Im zweiten Quartal 2009 soll sich die Lage aber wieder bessern

Allerdings war dies auch der Zeitraum der Umstellung im Fertigungsprozess, wo man hier sicherlich noch errechnen muss, wieviele Chips nun mehr aus den Wafern geschnitten werden, es lässt sich hier nicht einfach eins zu eins umrechnen

Interessanter wären ja die Zahlen - wieviele Wafer von AMD Fab Dresden nach AMD Malaysia geliefert wurden in der letzten Zeit

ATI (AMD) Liefermengen im Quartal - 01 -2009

  • 12.810.000 Stück Q1/2009 (17,1 %)
  • 14.000.000 Stück Q4/2008 (19,3 %)

AMD FABs - Prozessor Fabriken - UMC - TSMC

AMD ist der zweitgrößte Chiphersteller der Welt. Die Prozessoren für Desktop PCs Notebooks und Server werden ausschließlich in Dresden Deutschland gefertigt. Chips für Grafikkarten und Bausteine auf Motherboards lässt der Hersteller bei TSMC in Taiwan und Chartered fertigen. Durch die Übernahme des Grafikspezialisten ATI hat sich AMD eine Menge Know how eingekauft und profitiert jetzt vom Verkauf des neuen Chipsatzes 780. Anders als bei der Konkurrenz ist es mit diesem Baustein möglich, HD Filme mit H.264 Codierung von Blu Ray und HD DVD ohne große Prozessorauslastung abzuspielen..

Zur Frage in welchen Fabs welche Prozessoren CPUs und Grafikchips GPUs hergestellt werden sollen äußerte sich Doug Grose der für die Fertigung zuständige AMD Vizepräsident. Er erläuterte die Asset Light Strategie seines Unternehmens die auf jederzeit optimale Auslastung der AMD eigenen Fabs und die geschickte Nutzung der Outsourcing Partner Chartered UMC und TSMC zielt. Es gehe AMD auf keinen Fall darum eine Fabless Chipfirma zu werden. Grose erwähnte das FlexFab Konzept bei dem die Auftragsfertiger als variable Erweiterung der Fertigungskapazität fungieren.

Laut Grose läuft in Dresden bereits die 45 Nanometer Pilotfertigung. Er lobte die Effizienz und das Geschick der Dresdner Kollegen – die Fabs lieferten weitaus mehr Chips als ursprünglich geplant weshalb man in der Lage sein einige Investitionen zeitlich zu strecken. Laut seiner Grafik zur Zahl der pro Jahr ausgelieferten verkaufbaren Chips aus den verschiedenen Fabs CPU/MPU AMD eigene und Chartered Grafikchips: UMC und TSMC ist der Anteil der von Chartered gefertigten AMD64 Prozessoren relativ klein


The Foundry Company ATIC + AMD

wird Exclusiv Produzent von AMD Prozessoren !

07.10.2008 ! Heute ist es offiziell - Frische Milliarden kommen aus ABU DHABI ! In einer Presseaussendung von Heute Morgen wurde nun die Gründung einer neuen Firma / Unternehmen bekanntgegeben mit dem Namen "The Foundry Company"

Mit dem Geld werden auch die Dresdner Fabriken ausgebaut werden, in denen derzeit rund 2.800 Menschen beschäftigt sind, teilte AMD am Dienstag mit.

Auch in Saratoga County im US-Bundesstaat New York soll die neue Fabrik gebaut werden. Diese soll Chips im 32-nm-Verfahren herstellen

Fabrik nun auch in Abu Dhabi geplant ?

Der neue Konzern mit Sitz im Silicon Valley übernimmt von AMD 1,2 Milliarden US-Dollar Schulden, aber auch insgesamt 2,4 Milliarden Dollar an Werken und geistigem Eigentum. ATIC investierte 1,4 Milliarden US-Dollar. Es sei, so eine Mitteilung des neuen Konzerns, auch möglich, dass ATIC seinen Anteil weiter ausbaue. Ebenso im Gespräch ist der Aufbau neuer Produktionskapazitäten in Abu Dhabi selbst - Laut einer Mitteilung von AMD soll The Foundry Company auch Halbleiter für Unternehmen herstellen, die selbst Mikroprozessoren entwerfen, aber nicht über eigene Produktionskapazitäten verfügen


AMD Joint Ventures

Joint Venture AMD Inc. Toppan Photomasks Inc. und Qimonda AG

AMTC – Advanced Mask Technology Center

AMD Inc. Toppan Photomasks Inc. und Qimonda AG haben 2003 gemeinsam ein modernes Maskenzentrum in Dresden eröffnet. Damit wollen die Unternehmen ihre führenden Positionen im weltweiten Wettbewerb um die nächsten Halbleitergenerationen weiter ausbauen - In dem Maskenzentrum werden lithographische Masken der nächsten Generationen entwickelt und in Musterstückzahlen hergestellt

Die drei Unternehmen gründeten dazu ein Joint Venture unter dem Namen Advanced Mask Technology Center GmbH & Co. KG an dem die Kooperationspartner zu je einem Drittel beteiligt sind

Die Investitionen betragen in den ersten fünf Jahren insgesamt etwa 360 Millionen Euro. In Dresden sind 150 Mitarbeiter beschäftigt. In den drei beteiligten Unternehmen entwickeln vor allem hochspezialisierte Ingenieure die 90 und 65 und 45 Nanometer sowie weiterführende Technologien

Joint Venture AMD Inc Fraunhofer Gesellschaft und Qimonda AG


CNT – Center for Nanotechnologies

Das Fraunhofer Center Nanoelektronische Technologien CNT in Dresden ist eine Einrichtung der Fraunhofer Gesellschaft in Public Private Partnership mit den Industriepartnern Qimonda AG und Advanced Micro Devices Inc. (AMD)

Zielsetzung des CNT ist es innovative Einzelprozesslösungen und Analyse sowie Messverfahren für die Fertigung nanoelektronischer Bauelemente (Chips) für Prozessoren und Speicher schnell in die industrielle Fertigung zu übertragen. Dies basiert auf 300 mm Wafern in enger Zusammenarbeit mit den Fertigungs und Entwicklungslinien von AMD (Fab 36) und Qimonda (SC 300). Den Industriepartnern wird in Anbetracht der kurzen Produktzyklen in der Halbleiterindustrie mit dieser Plattform die Möglichkeit gegeben den Kunden kosteneffiziente und leistungsfähige Produkte schneller anbieten zu können

Das Investitionsvolumen beträgt rund € 250 Mio. In Dresden sind rund 100 Mitarbeiter beschäftigt


AMD Aufruf zu fairen und offenen Wettbewerb

Worum geht es bei diesem Rechtsstreit?

Intel hält ein illegales Monopol im Markt für x86-Mikroprozessoren: Das Unternehmen spricht Drohungen aus, übt Druck aus und schüchtert seine eigenen Kunden ein. Unsere Beschwerde umfasst 48 Seiten mit detaillierten Informationen, nennt namentlich 38 Kunden und führt 7 verschiedene Arten an illegalen Aktivitäten auf drei Kontinenten auf. All das ergibt eine einzige große Kartellrechtsverletzung

Intels Kunden haben alle die gleiche Wahl: Konditionen zu akzeptieren, die AMD vom Mitbewerb ausschließen, oder alternativ benachteiligende Preise und den Wettbewerb lähmende Behandlung in Kauf nehmen

Letztendlich zahlen die Verbraucher für dieses Verhalten: durch überhöhte Computerpreise, Innovationen, die nicht zustande kommen, und eine geringere Auswahl an Produkten


17. August 2008 Von Dresden nach Selenograd

AMD verkauft ausrangierte Maschinen

AMD bestätigte erst auf Nachfrage in der Wochenendausgabe der Sächsische Zeitung den Verkauf eines Großteils der ausrangierten Anlagen der Fab30 an den russischen Angstrem Konzern. Das russische Unternehmen plant mit den Maschinen, die einst Athlon und Opteron Prozessoren produzierten, bis Ende 2009 erste Fertigungsaufträge im 130 Nanometer Prozess bedienen zu können

Angstrem Chef Anatoly Soukhoparov wurde für den Aufbau der Fabrik in Selenograd bei Moskau ein Kredit in Höhe von 815 Millionen Euro von der staatlichen Bank für Entwicklung und Außenwirtschaftstätigkeit (Vnesheconombank) bewilligt, wie die Sächsische Zeitung berichtet. Es ist davon auszugehen, dass der überwiegende Teil für die Beschaffung der Anlagen vorgesehen ist; Geld, das AMD besonders hinsichtlich der Ausrüstung seiner Fab38 für die Fertigung des Fusion Prozessors nötig haben dürfte

immerhin produzierte AMD damit die so erfolgreichen SlotA SockelA Sockel 754 und Sockel 939 940 sowie den AMD Athlon64 FX Prozessor ( auch ich hab so einen ) die im


AMD News im August 2008


AMD hält am neuen Werk in den USA fest

25.07.2008

Trotz der bescheidenen wirtschaftlichen Lage wird AMD weiterhin die neue Fabrik im Staate New York bauen. Die Planungen für das neue Werk sind im vollen Gange und zur Zeit versucht AMD eine entsprechende Baugenehmigung von der Stadt Malta zu erwirken

Dies bestätigte der Bürgermeister Paul Sausville den Kollegen von timeunion.com. Er berief sich dabei auf Unterredungen sowohl mit dem mittlerweile abgesetzten CEO Hector Ruiz und seinem Nachfolger Dirk Meyer. Beide bestätigtem ihm, dass sich trotz der schlechten wirtschaftlichen Ergebnisse an Plänen AMDs nicht geändert habe

Diese Aussage steht im Gegensatz zu den bisherigen Spekulationen, nach denen AMD angeblich vor hatte Werke abzustoßen oder mit anderen Herstellern zu nutzen. Zumindest die Spekulationen über die vollständige Abstoßung wies der AMD-Sprecher Travis Bullard entschieden zurück. Dennoch ließ er offen, ob das neue Werk nicht vielleicht doch zusammen mit einem anderen Unternehmen genutzt werden wird

Das AMD trotz aller negativen Schlagzeilen dennoch an dem neuen Werk festhalten will ist allerdings nicht sehr verwunderlich. Denn sollte sich AMD noch innerhalb eines Jahres endgültig für die Fabrik entscheiden, wird das Werk mit staatlichen Mitteln in einer Gesamthöhe von 1,2 Milliarden US-Dollar gefördert


AMD XILLEON wurde an Broadcom verkauft

AMD XILLEON in den neuen Samsung Series LCD TV Geräten

Die Zusammenarbeit von AMD und Samsung verbessert die Bildqualität von neuen, großen LCD Fernsehern enorm - AMD hat eine neue Familie von AMD Prozessoren Xilleon™ Panel entwickelt um die Qualität von Flüssigkristall Display LCD Digital Fernsehern zu verbessern. AMD s neue Panel Prozessoren liefern erweiterte Motion Compensation und Frame Rate Conversion Technologie für exzellente Bild Verarbeitung

Samsung und Mitsubishi MZW Serien 120Hz / 100 Hz LCD TVs, which are based on Samsung’s McFi Solution and the AMD Xilleon panel processor, are available in three panel sizes Other leading TV Manufacturers are expected to adopt AMD Xilleon panel processors in early 2008

AMD Xilleon™ Prozessoren für Panel LCD TV mit verbesserter Bildqualität


AMD Fab Dresden: "An den Grenzen der Physik"

AMD betreibt seine beiden Fabs im sogenannten Mixed Mode Betrieb, das heißt Fertigung sowie Forschung und Entwicklung werden parallel unterstützt. Hierdurch können die schnelle Entwicklung von Prozessoptimierungen im Fertigungsumfeld und eine reibungslose Überführung in die Massenproduktion gelingen

Von Mikro zu Nano

AMD Mikroprozessoren enthalten heute etwa 500 Millionen Transistoren. Diese elektrischen Schalter bestimmen ganz wesentlich Performance und Leistungsaufnahme von Prozessoren. Mit charakteristischen Längen von 30nm bis 40nm, der sogenannten Gate Länge, stellen sie die kleinsten im industriellen Maßstab gefertigten Strukturen dar. Die hierfür benötigte Präzision beträgt zirka 2nm. Zum Größenvergleich: Zwei Nanometer innerhalb der Strukturen auf einem 300-mm-Wafer entspricht einer Genauigkeit von etwa zwei Meter Länge beim Abstand der Erde zum Mond

Dies erfordert einen mit keiner anderen Industrie vergleichbaren Aufwand in Bezug auf die Prozess- und Qualitätskontrolle. Zum Größenvergleich: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von rund 60.000nm, das heißt etwa 1500 - 2000 Transistorgates passen nebeneinander auf den Durchmesser eines Haares, oder etwa 200 auf den Durchmesser einer einzelnen roten Blutzelle. Die dünnsten Schichten innerhalb des Transistors betragen mit nur noch 1,3nm etwa ein Drittel der Breite der DNA Doppelhelix oder etwa fünf Siliziumatom Lagen

Der Natur nachempfunden: Immersionslithographie

Diese Größenordnungen stellen höchste Ansprüche an die Abbildungsqualität bei der optischen Strukturübertragung, der sogenannten Lithographie. Ähnlich wie bei der Diaprojektion werden die geometrischen Strukturen der Prozessoren mittels Photolithographie auf den Wafer übertragen. Das Dia entspricht einer Photomaske, die die Bildinformation trägt. Als Projektor dient ein Scanner, der die Maske mit Laserlicht durchstrahlt. Eine lichtempfindliche Lackschicht (entsprechend der Leinwand) überträgt die Bildinformation auf den Wafer

Man benötigt Masken, die heute bereits die Streuung des verwendeten Lichtes bei ihrer Formgestaltung mit berücksichtigen. Denn die Strukturen, die man projiziert, sind um ein vielfaches kleiner als die Wellenlänge des Lichts. Heute sind überwiegend Argonfluorid (ArF)-Laser mit 193nm Wellenlänge im Einsatz, deren UV-Licht gerade noch so Linsensysteme durchstrahlen kann. Bei noch kürzeren Wellenlängen würden die Linsen das Licht überwiegend absorbieren. Sie erhitzten sich, und die hieraus resultierende mechanische Verzerrung der Linsen führt zu inakzeptablen Verschlechterungen der Abbildungsqualität

Abhilfe schafft das Immersionslithographie-Verfahren, bei dem man sich eines aus der Natur abgeschauten Tricks bedient. Ähnlich dem menschlichen Auge durchstrahlt das Bild zunächst die Linse, anschließend einen wasserbasierenden Flüssigkeitsfilm (entsprechend dem Kern des Auges) und trifft schließlich den Photolack auf der Wafer-Oberfläche (analog zur Netzhaut). Durch die mehrfache Brechung des Lichts verkürzt sich die Wellenlänge und die Abbildungsgenauigkeit steigt um etwa 40 Prozent.

Die Herausforderungen für einen Produktionsprozess bestehen zum Beispiel in der absoluten Luftblasenfreiheit oder dem ständigen Erneuern des Wasserfilms bei kontinuierlicher Bewegung des darunter liegenden Wafers. In nur 18 Monaten wurden alle technischen Herausforderungen bis zur Produktionsreife gemeistert, sodass AMD die Immersionslithografie als erster Hersteller für die Fertigung von 45nm-Logikprodukten einführt

'Strained Silicon' – Manipulation auf atomarer Ebene

Weitere Herausforderungen liegen im Bereich der kontinuierlichen Steigerung der Prozessorperformance bei konstanter elektrischer Leistungsaufnahme, also zunehmender "Leistung pro Watt". Neben der Forschung mit ständig besser geeigneten Materialien und der hochpräzisen Formgebung von Leiterbahnen und Transistoren geht AMDs Fertigungstechnik mittlerweile soweit, den Abstand der Atome im Siliziumgitter gezielt zu manipulieren

Durch Vergrößerung des Atomabstands gelingt die Beschleunigung der sogenannten NMOS-Transistoren, durch das förmliche Stauchen der Atomgitter der PMOS-Transistoren. Man verringert somit die "effektive Masse" der sich bewegenden Ladungsträger und erhöht damit ihre Geschwindigkeit im Gitter des Siliziumkristalls.

Das führt zu schnelleren Schaltvorgängen und somit zu sparsameren und schnelleren Prozessoren. Mit Innovationen wie diesen trägt das Forschung- und Entwicklungsteam in Dresden zu einer Energieeffizienzsteigerung der Mikroprozessoren von zirka 30 Prozent pro Technologie-Generation bei. Das ist angesichts des Umstandes, dass die kumulativen Kosten für Betrieb, Kühlung und Energieversorgung in Großrechenzentren inzwischen die Anschaffungskosten der Server übertreffen, ein nicht unerheblicher Beitrag zu Kosteneffizienz- und Umweltschutz

Zurück zur Ausgangsfrage: Wo liegen die Grenzen der Skalierung? Sie liegen in der atomaren Struktur aller Materialien - aber auch diese Limitierung wird durch kontinuierliche Innovation neuer Materialsysteme ständig verschoben. AMD ist ein Unternehmen, das sowohl über Intellectual Property für Hochleistungs Mikroprozessoren als auch für Hochleistungs Grafikprozessoren verfügt. Durch die Kombination innovativer Architekturen und Designs mit High-End-Technologien können auch weiterhin erhebliche Performance Steigerungen erreicht werden. Die Grenzen der Skalierung verschieben sich mit jeder neuen Technologie Generation

Vom Sand zum Superchip

Aus Sand für wenige Cent sowie minimalen Mengen an anderen Elementen entstehen mit den Technologien der Mikro- und Nanoelektronik Computerchips im Wert von einer Million Euro. Die Mikro- und Nanoelektronik bietet trotz der für die Chipherstellung aufwendigen Anlagen und Verfahren die höchste bekannte Wertschöpfung

Vom Quarzsand zum Silizium

Wer reines Silizium haben will, muss dem Quarzsand, SiO2, den Sauerstoff nehmen. Das geht mit Koks, Kohlenstoff, weil aber Silizium und Sauerstoff sehr fest miteinander verbunden sind, finden Kohlenstoff und der Sauerstoff des Siliziums erst bei Temperaturen um 1800 Grad Celsius zu Kohlendioxid zusammen, das abgeleitet wird. Silizium bleibt zurück. Der Prozess muss mit viel elektrischer Energie unterhalten werden, pro Kilogramm Rohsilizium sind 14 Kilowattstunden nötig. Das so gewonnene Rohsilizium enthält ein Prozent an Verunreinigungen, notwendig sind weniger als 1 ppb, was bedeutet, dass sich unter 1.000.000.000 Siliziumatomen, einer Milliarde, maximal ein Fremdatom aufhalten darf. Müsste der Äquator der Erde so genau vermessen werden, wären 4 Zentimeter der maximale Fehlbetrag !

Das Rohsilizium also ist für Computerzwecke gänzlich ungeeignet, deshalb wird es mit reiner Salzsäure zu Trichlorsilan umgesetzt, einer bei 31,8 Grad siedenden Flüssigkeit, die in grossen, über 30 Meter hohen Anlagen destilliert wird. Das Destillat, der Siliziumbrand enthält nur noch Verunreinigungen unter 1 ppb. Die Rückführung in festes Silizium gelingt über eine Reaktion des Trichlorsilans mit hochreinem Wasserstoff. Dazu wird ein Gemisch der Gase in Kontakt mit Dünnstäben aus wieder hochreinem - Silizium gebracht, an denen sich neues Silizium in kleinen, ungeordneten Kristallen als Polysilizium kurz für polykristallines Silizium - abscheidet. Die Dünnstäbe werden dabei dick. Bei ca. 180mm Durchmesser wird der Prozess beendet und der Stab zerkleinert. Der Stoff, der die Hightech- Zivilisation in Bewegung hält, ist fertig. Allein, es fehlt ihm noch an innerer Ordnung. Die bekommt er auf eine im Prinzip erstaunlich simple Art


AMD Produkte:

Opteron - Phenom X4 - Phenom X3 - Athlon 64 X2 - Athlon FX - Athlon 64 - Turion X2 - Turion - Sempron - Geode - Athlon MP - Athlon XP - Athlon - Duron - K6 3 Plus - K6 2 Plus - K6 2 - K6 - K5