Arbeitsrecht - Kündigung oder Entlassung in Österreich

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Kündigung oder Entlassung Gründe für Kündigungen, Fristen..

Kündigung oder Entlassung in Österreich - die Gründe dafür, es gibt mehrere Möglichkeiten ein Arbeitsverhältnis zu beenden - Wie lange dauert die Kündigungsfrist? Steht eigentlich eine Abfertigung zu?

Kündigung oder Entlassung in Österreich - Fragen und Antworten:

  • Arbeitnehmer will sofort kündigen und sofort gehen (wegen Streit, Verletzung der Ehre, Mobbing, ..)
  • Entlassungsgründe für Arbeiter
  • Entlassungsgründe für Angestellte
  • Kündigung durch den Arbeitgeber
  • Kündigung während eines Krankenstandes
  • Anfechtung der Kündigung
  • Kündigungsfristen und Termine
  • Von Auflösung bis Entlassung
  • Kündigung - Was steht mir zu - Lohn, Gehalt.. Geld!
  • Bis wann müssen die Firmen auszahlen - wenn das Geld nicht passt!
  • AK - Arbeiterkammer: Arbeit & Recht - Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Selbstverständlich gibt es solche Formen der Auflösung auch! Wir halten sie auf den laufenden, bei Mobbing wissen wir das es viele Entscheidungen für den Arbeitnehmer gibt und sie ihr Geld so monatelang nachbezahlt bekommen, bei den anderen Fälle ist wahrscheinlich mit Verlust der Sonderzahlungen und Abfertigung zu rechnen, bereits geleistete Stunden und Überstunden müssen aber bezahlt werden!!

Interessant, es gibt viele Besucher hier wegen diesem Thema, es gibt leider auch viele Kündigungen in letzter Zeit (seit Dezember)


Entlassungsgründe für Arbeiter

  • Beharrliche Pflichtenverweigerung
  • Dauernde Arbeitsunfähigkeit
  • Grobe Ehrenbeleidigung
  • Inhaftierung
  • Nebengeschäfte
  • Unbefugtes Verlassen des Arbeitsplatzes
  • Unfähigkeit zur Dienstverrichtung
  • Vertrauensunwürdigkeit

Entlassungsgründe für Angestellte

  • Beharrliche Pflichtenverweigerung
  • Unfähigkeit zur Dienstverrichtung
  • Unterlassung der Dienstleistung
  • Untreue
  • Vertrauensunwürdigkeit

Beendigung der Arbeitsverhältnisses: Arbeiterkammer Portal Kündigung


Kündigung durch den Arbeitgeber

Gegen eine Kündigung ist man nicht immer wehrlos. In manchen Fällen kann man mit einer Anfechtung beim Arbeitsgericht durchaus Erfolg haben

Löst die Chefin / Chef ein unbefristetes Arbeitsverhältnis auf, so spricht man von einer Kündigung. Einer Kündigung ist ohne Angabe von Gründen jederzeit möglich, auch im Urlaub oder im Krankenstand. Nicht so bei befristeten Arbeitsverhältnissen - diese können im Normalfall vor Ende der Befristung überhaupt nicht gelöst werden. Übrigens: Auch die Lehre ist ein befristetes Arbeitsverhältnis !

Die Arbeitgeber müssen jedenfalls die Kündigungsfristen einhalten. Während dieser Zeit steht der / dem Betroffenen weiterhin das volle Entgelt einschließlich Sonderzahlungen zu, für unverbrauchten Urlaub gibt es die Urlaubersatzleistung - Vorsicht bei Auflösungs- und Verzichtserklärungen - keinesfalls leichtfertig unterschreiben ! Es empfiehlt sich jedenfalls eine Rücksprache bei der AK.

Halten die Arbeitgeber / der Arbeitgeber die Kündigungsfristen und Termine nicht ein, hat man Anspruch auf Kündigungsentschädigung

Kündigung während eines Krankenstandes

Wird man während eines Krankenstandes gekündigt, endet das Arbeitsverhältnis zwar mit Ende der Kündigungsfrist, es besteht jedoch im Falle eines längeren Krankenstandes die Möglichkeit, dass der Betrieb über das Arbeitsende hinaus Entgelt bezahlen muss. Informieren Sie sich auch in diesem Fall bei der AK!

Während der Kündigungsfrist steht der Arbeitnehmerin / dem Arbeitnehmer bezahlte Freizeit für die Arbeitssuche zu: im Normalfall ein Fünftel der wöchentlichen Normalarbeitszeit, sofern im Kollektivvertrag nicht anders vereinbart

Anfechtung der Kündigung

Man kann eine Kündigung beim Arbeitsgericht auch anfechten, wenn sie aus einem so genannten verpönten Motiv erfolgt ist. Ein verpöntes Motiv wäre zum Beispiel der Beitritt zur Gewerkschaft oder die Einforderung von Überstunden. Ebenso können sozial ungerechtfertigte oder diskriminierende Kündigungen angefochten werden, zb bei älteren Arbeitnehmern

Achtung die Frist für die Anfechtung dauert nur wenige Tage ! Gibt es in der Firma einen Betriebsrat, sollten Betroffene sofort mit Ihm Kontakt aufnehmen - auch er kann gegen eine Kündigung ankämpfen. Bestimmte Arbeitnehmer/Innen sind besonders vor Kündigung geschützt wie Betriebsräte/Innen und werdende Mütter


Kündigungsfristen und Termine

Kündigungsfristen und Termine sind gesetzlich genau geregelt ! Die Kündigungsfrist ist jene Zeitspanne, die zwischen dem Erhalt der Kündigung (blauer Brief) und dem Kündigungstermin liegt. Der Kündigungstermin ist der letzte Tag des Arbeitsverhältnisses

Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer sollte über ihre/seine Rechte im Falle der Kündigung genau Bescheid wissen. Vor allem, was die Fristen und Termine betrifft, gibt es einige Unterschiede: Während für Angestellte das Gesetz alle Kündigungsfristen und Termine genau regelt, ist es bei den Arbeitern der jeweilige Kollektivvertrag. Und der sieht je nach Branche unterschiedlich aus. Gibt es keinen Kollektivvertrag und auch keine Einzelvereinbarung im Arbeitsvertrag, so gilt für Arbeiter/Innen eine Kündigungsfrist von 14 Tagen. Tipp: Betroffene sollten sich bei einer Kündigung jedenfalls bei der Arbeiterkammer informieren, ob auch alle Fristen eingehalten wurden! Es geht oft um viel Geld

Bei Angestellten betragen die Kündigungsfristen je nach Arbeitsjahren zwischen sechs Wochen und fünf Monaten

Die Kündigungsfrist beginnt mit der mündlichen Mitteilung oder mit der Zustellung des Kündigungsschreibens und dauert bis zum endgültig letzten Tag des Arbeitsverhältnisses, dem Kündigungstermin

Arbeitsverhältnisse von Angestellten enden immer zum Ende des Quartals, also am 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember. Im Arbeitsvertrag können auch der 15. und der Letzte eines beliebigen Monats vereinbart werden. Vorsicht: Damit hat das Unternehmen deutlich mehr Kündigungsmöglichkeiten! Hält der/die Arbeitgeber/in die vorgeschriebenen Fristen und Termin nicht ein, ist eine Kündigungsentschädigung fällig. Die Höhe richtet sich nach dem Entgelt, das der Betroffene verdient hätte, wäre die Kündigung ordnungsgemäß erfolgt


Von Auflösung bis Entlassung

Neben Kündigung durch die Firma gibt es noch andere Arten, ein Arbeitsverhältnis zu beenden. Ob Selbstkündigung, Auflösung oder fristlose Entlassung, seine Rechte sollte man kennen

Einer der häufigsten Formen der Auflösung ist obige Kündigung durch den Arbeitgeber

Einvernehmliche Auflösung

Bei der einvernehmlichen Auflösung kommen Arbeitgeber und Arbeitnehmer überein, dass sie das Arbeitsverhältnis zu einem frei wählbaren Termin und unter frei vereinbarten Fristen beenden. Tipp: Treffen Sie alle Vereinbarungen zu einer einvernehmlichen Auflösung schriftlich !

Vorzeitiger Austritt

Eine weitere Möglichkeit , das Arbeitsverhältnis zu beenden, ist der vorzeitige Austritt. Dieser bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis vom Arbeitnehmer sofort beendet wird. Hier ist zu unterscheiden zwischen berechtigtem und unberechtigtem vorzeitigen Austritt. Von einem berechtigtem Austritt ist dann die Rede, wenn sich die Firma etwas zu Schulden hat kommen lassen - zum Beispiel, wenn kein Lohn ausbezahlt wurde. In diesem Fall müssen die Betroffenen die Firma zur Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist auffordern. Wird nicht gezahlt, so können die Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung beenden. Tipp: Halten Sie vorher Rücksprache mit der AK ! (ein letzter Anruf als Chance)

Beendet der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung, ohne dass die Firma eine Schuld trifft, so handelt es sich um einen unberechtigten Austritt. Vorsicht: Dieser Schritt sollte gut überlegt sein, denn er bedeutet oft massive finanzielle Einbussen für den Arbeitnehmer wie zum Beispiel den Verlust der Sonderzahlungen

Entlassung

Bei der Entlassung beendet die Firma das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung. Dafür muss es aber einen triftigen Grund geben!


Kündigung - Was steht mir zu - Lohn, Gehalt.. Geld!

Wird ein Arbeitnehmer gekündigt, so muss die Firma das bereits verdiente Gehalt oder den Lohn inklusive aller geleisteten Überstunden zahlen. Unverbrauchter Urlaub ist als Urlaubsersatzleistung auszubezahlen

Endet das Arbeitsverhältnis während des Arbeitsjahres, wird der Urlaubsanspruch aliquotiert - also anteilig - berechnet. Zu viel verbrauchter Urlaub wird dem Gekündigten nur dann abgezogen, wenn es sich um eine berechtigte Entlassung oder um einen unberechtigten Austritt des Arbeitnehmers handelt

Die Sonderzahlungen - also Urlaubs und Weihnachtsgeld - muss die Firma ebenfalls anteilig ausbezahlen, für jeden Tag Arbeit gibt es Sonderzahlung auch bei sehr kurzfristigen Beschäftigungen (jede Stunde die du ordentlich gearbeitet hast bringt Geld, das gilt auch für Leiharbeiter und Zeitarbeiter sowie Wachpersonal..)

Hat das Arbeitsverhältnis mindestens 3 Jahre gedauert, hat man auch Anspruch auf Abfertigung. Im alten Abfertigungsrecht - Beginn des Arbeitsverhältnisses vor 2003 - muss die Abfertigung das Unternehmen auszahlen. Gilt das neue Abfertigungsrecht - Beginn des Arbeitverhältnisses ab 2003 - so kann der Gekündigte / die Gekündigte die Auszahlung der Abfertigung bei der betrieblichen Mitarbeitervorsorgekassa beantragen

Bei Selbstkündigung oder gerechtfertigter Entlassung gehen nach dem alten Abfertigungsrecht die Ansprüche verloren

Stellt sich eine Lohn oder Gehaltsabrechnung als falsch heraus, so ist ein Einspruch nur innerhalb bestimmter Fristen möglich. Tipp: Lassen Sie Ihre Abrechnung von der AK überprüfen, bevor Sie unterschreiben! Gekündigte haben außerdem Anspruch auf ein Dienstzeugnis (hier prüfen sie auch die richtige Lohngruppe!!)

Beendigung der Arbeitsverhältnisses: Arbeiterkammer Portal Kündigung

Hier haben wir besonders viele Zugriffe - Kündigungsgrund falsche Lohnabrechnung

Bis wann müssen die Firmen auszahlen - wenn das Geld nicht passt!

Arbeitgeber ziehen die Abrechnung auf Wochen hinaus..

man ist eh schon nervös wegen der Lohnabrechnung, ich kenne selber nun schon hunderte Fälle wo der eigentliche Kündigungsgrund falsche Abrechnungen sind (meiner Meinung müsste jeder Arbeitgeber sofort auszahlen bei jeder Kündigung!) - da extrem viele Firmen falsch abrechnen empfehle ich sofort nach Erhalt der Kündigung einen Termin bei der Arbeiterkammer anrufen und das Geld ausrechnen lassen was wirklich zusteht sieht man nur mit den richtigen Kollektivverträgen! und muss dann alles nachverrechnet und ausgezahlt werden und wird auch wenn nötig mit dem Gericht erfolgreich durchgesetzt

Da das die meisten Leute das gar nicht machen bzw unterschreiben sie verbotene Vereinbarungen, das gehört auch gleich auf den Tisch! bei der AK, entgeht hier vielen Arbeitern tausende Euros an Löhnen die DIR zustehen und das ist das ärgste für jeden Arbeitnehmer - wenn das Geld nicht passt - die Abrechnung


AK - Arbeiterkammer: Arbeit & Recht - Beendigung des Arbeitsverhältnisses


Besonders linke (Chef) Kündigungen

  • Man sitzt im Büro, arbeitet jede Woche 50 Stunden oder mehr, teilweise sogar für viele unbezahlte Überstunden und sieht dann zu Weihnachten die eigene Position ausgeschrieben in den verschiedenen Jobbörsen

Zeitarbeit, Leiharbeit, Arbeitskräfteüberlassung in Österreich

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