Alber.NET Computer FAQ
TFT
Panelen Informationen
Update: 07.11.2009
07.11.2009
Pixelfehler - Garantie und Gewährleistung
LCD-Bildschirme bestehen aus Millionen von einzelnen, von winzigen Transistoren angesteuerten Bildschirmzellen. Wenn
einige dieser Zellen nicht richtig funktionieren und permanent ein- oder ausgeschaltet bleiben, machen sie sich als ständig
leuchtende oder schwarze Punkte auf den Bildschirmen von TV-Geräten und PC-Monitoren mehr oder weniger unangenehm
bemerkbar. Hersteller und Händler sind der Meinung, dass Pixelfehler bis zu einem gewissen Grad toleriert werden müssen.
Konsumentenschützer vertreten einen anderen Standpunkt
ISO-Norm: Die Fehlerklasse zwei – von insgesamt vier Fehlerklassen – erlaubt zwei ständig leuchtende und
zwei ständig schwarze Pixel pro einer Million Pixel. Die meisten Bildschirme sind nach diesem Fehlerklassen-Typ
eingestuft, was auch irgendwo in den Informationen zum Gerät vermerkt ist
Fehlerfreie Produkte nur mit Fehlerklasse 1
Die Fehlerklasse 1 laut ISO-Typisierung darf keinerlei Pixelfehler aufweisen. Ein klarer Beweis dafür, dass
fehlerfreie Bildschirme produziert werden können. Der Konsument müsse daher Mängel nicht akzeptieren. Außer es wäre
vorab vereinbart worden, sagt die VKI-Expertin
Wobei eine Erwähnung irgendwo in einem Datenblatt nicht als Vorab-Information zu werten ist. Das müsse schon eine
schriftliche Vereinbarung sein, in der der Kunde ausdrücklich auf Pixelfehler hingewiesen wird
Frage der Gewährleistung - Sonst, so Baronyai, habe der Konsument einen Gewährleistungsanspruch gegenüber
dem Verkäufer, dem Händler. D.h. wenn so ein Pixelfehler auftrete, dann könne sich der Konsument an den Verkäufer
wenden und sein Recht im Rahmen der Gewährleistung einfordern
Doch noch ausgetauscht: Weigert sich der Händler, muss auf Gewährleistung geklagt werden. Eine einschlägige
Judikatur ist der VKI-Rechtsexpertin nicht bekannt, was ein Hinweis darauf sein mag, dass es Händler letztendlich nicht
auf einen Prozess ankommen lassen. Auch die Firma DiTech hat nach langem Hin und Her den Monitor von Herrn Radonov doch
noch umgetauscht, wobei auch das erste Tauschgerät einen Pixelfehler hatte. Erst das dritte Gerät war dann vollkommen
in Ordnung
4:3 Monitore wieder im Kommen - Klar besser zum arbeiten
16:9 oder 16:10 Monitore zum Arbeiten können wir nicht empfehlen, ein herkömmlicher 4:3 Bildschirm ist mit 19 Zoll
immer noch das beste für Excel und permanente Office Anwendungen - auch viele Spezialisten klagen über die neuen
Monitore die nun schon lange im Einsatz sind und sie greifen wieder vermehrt zu 4:3 Modellen - wir stellen in Kürze
einige Top Modelle hier vor, auf die schnelle sticht folgendes Modell
- 20 Zoll NEC MultiSync® LCD2090UXi Hochleistungs-S-IPS-A-TW-TFT-Bildschirm
Monitore: Immer kleinere Pixel
Die Hersteller von Computermonitoren versuchen uns bekannterweise mit Modellen mit immer kleineren Pixeln zu
beglücken – neueste Masche sind 23-Zoll-Monitore, welche schon die Full-HD-Auflösung von 1920x1080
beherrschen, wohingegen bei der nur einen Zoll kleineren 22-Zoll-Klasse eine Auflösung von 1680x1050 Standard
ist
Der Fachbegriff hierfür ist im übrigen der Pixelabstand (im englischen der "Pixel Pitch" oder
auch "Dot Pitch"), welcher den Abstand der einzelnen Bildpunkte angibt. Bei älteren 16:10-Modellen
liegt dieser irgendwo bei 0,29mm, neuere 16:10-Modelle kommen auf 0.27mm und bei 16:9-Modellen geht es teilweise
bis auf 0,24mm herunter – ein Unterschied von guten 20 Prozent, um welchen die einzelnen Pixel kleiner werden
Nun liegt hier normalerweise ein gewisser Vorteil, da die kleineren Pixel können in Verbindung mit einer höheren
Anzahl für ein noch schärferes Bild sorgen können. Allerdings gibt es auch Nachteile, welche oftmals im
Rausch der hohen Auflösungen vergessen wird: In den Windows-Standardeinstellungen mit nativer Ansteuerung des
Bildschirms und normalen Schriftgrößen werden alle Schriften klein und immer kleiner mit geringer werdendem
Pixelabstand
Test
und Berichte MVA PVA SVA Monitore !
Die Königsklasse - der Beste Monitor für Ihre Bedürfnisse !
LDC Panel Typen
in der LCD Technik gibt es unterschiedliche Display Typen
Panels Welches Panel der Hersteller in seinem Gerät einsetzt, ist
abhängig vom Einsatzzweck und vom Preis
TFT-Displays: Durchblick im Panel-Dschungel
LCD-Panel ist nicht gleich LCD-Panel. Je nach Anwendung gibt es die
unterschiedlichsten Varianten und Versionen. Der folgende Beitrag Licht ins
Dunkel der TN, VA- und IPS-Panels Bei LCD-Fernsehern wie bei TFT-Monitoren
werden unterschiedliche Paneltypen eingesetzt. Am meisten verbreitet, am
schnellsten und günstigsten sind TN-Panels. In der Oberklasse für den
Grafikbereich und für hochwertige LCD-Fernseher werden S-PVA- und
S-IPS-Panels verbaut
S- wie Super-Panels - S-PVA und IPS
Zur Oberliga der Panels gehören die S-PVA- und S-IPS-
(beziehungsweise IPS-Alpha) Panels. Sie haben die Ansteuerung der
Pixel am besten im Griff. Die Displays erreichen einen Blickwinkel
von etwa 180 Grad. Sie sind deutlich kontrastreicher und
farbintensiver als TN-Panels. Sie stehen diesen in puncto
Reaktionszeiten kaum noch nach. Allerdings verbrauchen diese
Techniken mehr Strom. Daher sind sie selten in mobilen Geräten
anzutreffen
S-PVA-Panels - die Königsklasse
Super- oder S-PVA gilt für viele
Grafiker und Hersteller von Highend-Monitoren wie Eizo etwa immer noch als
Königsklasse oder Rolls Royce unter den Panel-Technologien, auch wenn
Super- oder S-IPS in vielen Bereichen auf der Überholspur ist
S-PVA (Super-PVA) ist eine Weiterentwicklung der Samsung-eigenen proprietären PVA-Technologie. Bei dieser Technologie sind die Flüssigkristalle im Ruhezustand (schwarzes Bild) vertikal ausgerichtet. Erst wenn Spannung anliegt, werden sie aus der vertikalen Position abgelenkt und lassen das Licht der Hintergrundbeleuchtung durch, womit das Bild
entsteht
Statt wie bei der MVA-Technologie mit zwei oder drei Sub-Pixeln zu arbeiten, werden bei PVA die Flüssigkristalle eines jeden Bildpunktes in vier Teilbereiche (Sub-Pixel) eingeteilt und separat angesteuert. Bei der S-PVA-Technologie besteht die Architektur jeder Zelle nicht aus vier, sondern aus acht Teilbereichen. Das heißt, die LC-Moleküle lassen sich nicht nur in vier, sondern in acht Richtungen und Winkeln steuern
Durch die Verdoppelung der Sub-Pixel wird auch das bei MVA- und PVA-Panels auftretende "Auswaschen" der Farben verhindert. Denn die Farbtonwerte (Gamma) bleiben mehr erhalten und werden nicht so ins Helle verschoben. Wird ein PVA-Panel im Winkel von 60 Grad betrachtet, liegt der Wert für die Farbtonverschiebung (Gamma Distortion) bei etwa 0,32, bei S-PVA-Panels liegt der Wert für die Farbtonverschiebung hingegen nur bei 0,23, das heißt, die Farbsättigung ist nahezu unübertroffen
Eizo Foris FX2431 - High-End-LCD für Gamer
Mit S-PVA-Panel, Maus- Tastatur-Umschalter und 2x HDMI - Eizos neues 24-Zoll-LCD "Foris
FX2431" richtet sich vor allem an anspruchsvolle Gamer. Der hochpreisige Breitbild-Flachbildschirm wartet dazu mit
einem S-PVA-Panel und verschiedenen Einstellmöglichkeiten auf
Die Auflösung des 24-Zollers Foris
FX2431 liegt bei den für diese Displayklasse üblichen 1.920 x 1.200 Bildpunkten. Der Blickwinkel des entspiegelten
Bildschirms beträgt 178 Grad in horizontaler wie vertikaler Richtung. Das S-PVA-Panel soll mit vorausberechneter
Übersteuerung (Overdrive) Grau-Grau-Wechsel in 6 ms ohne störende Schlieren darstellen. Für Schwarz-Weiß-Wechsel
werden 16 ms angegeben - Das maximale Kontrastverhältnis gibt Eizo mit 2.000:1 an, die Leuchtstärke mit 360 cd/qm. Ein
Sensor (Auto-EcoView) misst das Umgebungslicht und kann die Helligkeit auf Wunsch automatisch anpassen
Mehr
Geschwindigkeit für Spieler
Die Bildqualitätsverbesserung - mit denen sich etwa der Kontrast in
Spielen anheben lässt, um auch Gegner im Schatten besser sehen zu können - lässt sich abschalten. Dazu muss der
Thru-Modus des FX2431 gewählt werden, der die Bilddaten ohne Verzögerung passieren lässt. Das bringt vor allem bei
Netzwerkshootern Vorteile. Der Bildschirm kann durch seinen Standfuß bis auf die Tischplatte abgesenkt werden. Er ist
um 172 Grad nach links oder rechts drehbar - Das neue Eizo-Display bietet gleich zwei HDMI-Eingänge und je einmal VGA,
DVI-D, S-Video und Composite-Video. Mittels einer Bild-in-Bild-Funktion können zwei Quellen zeitgleich angezeigt werden
Monitor
als Umschalter für Tastatur und Maus
Maus und Tastatur lassen sich an den integrierten USB-Switch
anschließen. Abhängig von der ausgewählten Bildquelle werden dann die USB-Schnittstellen dem einen oder anderen
Rechner zugeordnet. Zwei Lautsprecher und ein Kopfhöreranschluss sind ebenfalls integriert. Die Audioübertragung an
den FX2431 erfolgt via USB- oder HDMI-Schnittstelle. Die Bildschirmeinstellungen können auch mittels Fernbedienung
vorgenommen werden. Die Fernbedienung steuert auf Wunsch auch CEC-kompatible HDMI-Geräte, die an dem Schirm
angeschlossen sind
Die maximale Leistungsaufnahme gibt Eizo mit 110 Watt an, die typische
Leistungsaufnahme mit 48 Watt. Mit einem Netzschalter lässt sich der FX2431 ganz abschalten und verbraucht keinen Strom
mehr - Der Eizo Foris FX2431 wird ab 19. August 2009 für 898 Euro in Schwarz und Silber erhältlich sein
MVA- und PVA-Panels – höherer Kontrast, bessere
Farben
Zur Gruppe der VA-Panels gehören die MVA- und die
PVA-Displays. Sie steuern die einzelnen Pixel besser an. Diese
Panels können bis zu 16,7 Millionen Farben wiedergeben und ermöglichen
einen Blickwinkel von etwa 160 Grad. Allerdings ist ihre
Reaktionszeit kürzer als die der TN-Panels
MVA- und PVA-Panel -
Profi-Klasse
Gamer bevorzugen Monitore mit superschnellen
TN-Panels. Im Profi-Umfeld werden aber meist MVA-, PVA- und S-PVA sowie
S-IPS-Panels eingesetzt
Bei Profi-Anwendungen wie CAD/CAM, Desktop-Publishing, ERP und in der Medizintechnik kommt es weniger auf Geschwindigkeit als vielmehr auf Kontrast, Betrachtungswinkel, Farbtreue und Farbstabilität an. Hier sind oben genannte Paneltypen die erste Wahl. All diese Highend-Panels, wenn man sie so nennen will, unterstützen zum Beispiel die Darstellung von 16,7 Millionen Farben, während TN-Panels es nur auf 16,2 Millionen Farben
bringen
In diesem Teil soll zunächst auf MVA- und PVA-Panels eingegangen werden. S-PVA und ISP-Panels werden weiter unten getrennt behandelt. Sowohl bei der MVA- als auch bei der PVA-Technologie werden die Flüssigkristalle eines jeden Bildpunktes in zwei bis vier Teilbereiche eingeteilt und separat angesteuert. Das wiederum sorgt für einen vergleichsmäßig hohen Blickwinkel von 160 Grad und darüber
Eizo FlexScan S2231WH-BK schwarz, 22", 1680x1050, VGA, DVI, Audio
Helligkeit: 250cd/m² • Kontrast: 1500:1 • Reaktionszeit: 8ms •
Blickwinkel: 178°/178° • Panel: S-PVA • höhenverstellbar: 82mm
• Pivot • Swivel: ±35° • Besonderheiten: unterstützt HDCP, 2x
USB 2.0 • fünf Jahre Herstellergarantie (Vor-Ort-Austausch)
Testberichte MVA PVA
SVA Monitore !
Prad Testberichte für MVA - PVA - SVA TN Monitore im
Überblick max. Pixelfehler Leistungsaufnahme On/Stand-by/Off [Watt]:
Garantie LCD/Backlight Videoeingang, Stecker Bildfrequenz Bildstabilität
Gehäuseverarbeitung/Mechanik Geeignet für Gelegenheitsspieler Geeignet
für Hardcorespieler Geeignet für DVD/Video Ausstattung Prüfzeichen
LCD TFT oder CRT Analog Monitor
Tipps
Vorteile der CRT Monitore Technik
Hoher Kontrast exakte Farbwiedergabe keine
Blickwinkeleinschränkung störungsfreie Darstellung sehr
schneller Bewegungen im Videobild direkte Darstellung
analoger Signale
Nachteile der CRT Monitore Technik
Großer Platzbedarf durch die Monitortiefe
sowie hohes Gewicht mögliche Konvergenzfehler durch
externe Störeinflüsse hoher Stromverbrauch große Wärmeentwicklung
Vorteile der TFT sogenannt auch
LCD Monitore
Geringer Platzbedarf verzerrungsfreie
Konvergenz unempfindlich gegen elektromagnetische Störeinflüsse
geringer Stromverbrauch geringe Wärmeentwicklung
Nachteile der TFT sogenannt auch
LCD Monitore
Konstruktionsbedingte
Kontrastverschlechterung in Abhängigkeit des Blickwinkels
Farbverfälschungen bei seitlicher Draufsicht
Bewegungsunschärfen durch zu langsame Umschaltzeiten
Treppenbildung und Kantenunschärfe durch Interpolation
Sie sehen also, dass jede Technik Ihre Vor
und Nachteile hat. Aus diesem Grund muss man sehen, für
welche Anwendung man einen Monitor benötigt und diesen
entsprechend Auswählen
Auflösungen
Ein CRT-Monitor ist bei der Wahl der Auflösung
flexibler als ein TFT-Display. Der Grund liegt in der
unterschiedlichen Technologie. Beim CRT wird das Bild wie
bei einem Projektor auf eine Bildfläche projiziert. Die
Phosphorfläche auf der Bildröhre wirkt wie eine
Leinwand, auf der jede Grösse des Bildes abgebildet
werden kann. Lediglich die Grösse der Bildröhre / Bildfläche
und die technischen Daten des Modells schränken die
Auswahl der Auflösungen nach oben hin ein
Ein TFT-Display hat entsprechend seiner
Panel-Eigenschaften eine bestimmte Auflösung, bei der das
Bild brillant und scharf abgebildet wird. So kann ein
typisches 15 Zoll-TFT-Display nur bei einer Auflösung von
0,8 MegaPixel (1024 x 768) das Bild optimal anzeigen.
Diese Auflösung entspricht exakt der Anzahl der
physikalisch vorhandenen Pixel. Entsprechend der VESA-Norm
kann das Panel/Display auch kleinere Auflösungen
darstellen.
Die Darstellung wird dann zumeist wahlweise im Grössenverhältnis
1:1 (also kleiner als die Bildfläche) oder interpoliert
(also gestreckt und hochgerechnet) auf der gesamten Bildfläche
angezeigt. Im Interpolationsmodus wirkt das Bild jedoch
unscharf und kontrastärmer als im Normalmodus
Durch die Entwicklung sogenannter high-resolution Panels
kann zukünftig auf eine Interpolation verzichtet werden.
Dadurch wird eine perfekte Bilddarstellung bei allen Auflösungen
erreicht. Dies wird durch die Erhöhung der Pixelzahl auf
dem Panel erreicht, so bietet z.B. ein 22,2 Zoll
high-resolution LCD 9,1 MegaPixel (3840 x 2400)
Für viele Anwendungen (z. B. DTP) ist es wichtig,
wieviele Pixel auf einer bestimmten Fläche der
Bildschirms dargestellt werden können. Man spricht dann
von «Auflösung pro Fläche» bzw. der Masseinheit «ppi
- pixel per inch» oder «dpi - dot per inch». Bei hohen
Auflösungen pro Fläche (grösser 90 dpi) werden unter
Windows® Systemschriften und Icons der Anwendungen
zumeist sehr klein abgebildet
Eine komfortable Lösung zur Vegrösserung der
Systemelemente, bietet das Tool LiquidView(tm) von
Portrait Displays. Hier kann der Anwender zwischen
verschiedenen Zoomstufen wählen und somit die Grösse der
Taskleisten, Icons und Systemschriften unabhängig von der
gewählten Auflösung bestimmen
Fazit: Qualitätskontrolle Bildbearbeiter und Hobby Fotografen sollten allerdings im teureren Marktsegment nach einem geeigneten
Monitor Ausschau halten, da die TN-Technologie Limitierungen bei den Blickwinkeln und der Farbwiedergabe besitzt
Mit günstigen TN Geräten ist hier kaum eine absolute Farbechtheit
zu erreichen, daher werden im Profi bereich Geräte mit PVA
oder MVA Panel eingesetzt, die wesentlich teurer sind und mit speziellen Tools umfangreich
kalibriert werden können – für Spiele sind diese Boliden natürlich nicht gedacht
oder konzipiert. Einen echten Allrounder, der für alle Aufgaben gleich gut ist, gibt
es aus diesem Grund auch nicht
TN Panel – ideal für Spieler
Die TN-Technik (Twisted Nematic) gibt es bereits seit 1971. Sie
ist günstig in der Herstellung und bietet kurze Reaktionszeiten.
Je kürzer die Reaktionszeit, also das Entladen und
Neuorganisieren der Pixel, desto weniger Nachzieheffekte
(Schattenbildung) haben Sie bei raschen Bildwechseln. TN-Panels
haben allerdings auch Nachteile gegenüber anderen Display-Typen:
Sie ermöglichen nur 16,2 Millionen Farben und sind kontrastärmer.
Der horizontale Betrachtungswinkel ist mit bis zu 150 Grad am
kleinsten. Dabei sehen bereits ab einem Blickwinkel von 45 Grad
die Farben blasser aus
Wide Screen: Dieses TFT besitzt ein
Wide Screen Display im 16:10 Format. Wide Screens haben den Vorteil, dass
man mehr auf der Bildfläche sieht als bei einem herkömmlichen Display im
4:3 Format. Das Arbeiten wird durch die größere sichtbare Fläche
vereinfacht. Besonders Multimediafans und professionelle Grafikanwender
profitieren vom 16:10 Format
HDCP: HDCP oder auch High Bandwith Digital Content Protection schützt
urheberrechtlich Geschützte Formate (z.B. Videodaten) vor illegalen Kopien.
HDCP muss dabei sowohl vom Quellgerät (z.B. DVD Player) als auch vom
Ausgabegerät (Monitor) unterstützt werden.
Dieses Modell ist HDCP kompatibel
MagicSpeed: MagicSpeed garantiert Ihnen selbst bei schnell
bewegten Bildschirminhalten, wie z.B. Filmen oder Computerspielen, eine
schlierenfreie Darstellung für beste Bildqualität. Je nach Modell verfügen
die Geräte mit MagicSpeed über eine Reaktionszeit von 8 ms*, 6 ms*, 5
ms, 4 ms (G/G) oder 2 ms (G/G). *Können Grey-to-Grey (G/G) Werte sein
(Modellabhängig)
MagicBright: Dank MagicBright³ eröffnen sich Ihnen eine bisher
unerreichte Helligkeit und Brillanz. Und das in fünf bzw. sechs Stufen,
damit Sie Ihren Monitor optimal für Ihre Bedürfnisse einrichten können
Hellen Sie Ihr TFT-Display für folgende Zwecke auf:
-
Text: normale Helligkeitsstufe für Officeanwendungen wie Texte und
Tabellen
-
Internet: die optimale Aufhellungsstufe für Internettexte und Grafiken
-
Entertainment: maximale Aufhellung für DVDs, Videobearbeitung und
digitale Fotos
-
Sport: die beste Einstellung für Sportevents
- Movie: ideal für Filme
-
Benutzerdefiniert: für Ihre individuellen Bedürfnisse
MagicColor: Der neue Chip MagicColor macht es möglich, dass
Farben am Bildschirm noch satter und lebendiger dargestellt werden. Die
Bilder sind ideal für Multimedia-Anwendungen, Web-Anwendungen, Filme,
Digital Camera und Video Spiele. Der ASE (Adaptive Saturation Enhancement)
Chip analysiert die Farben des Eingangssignals um die optimale Farbsättigung
zu ermitteln und darzustellen. Die Farben sind optimal eingestellt, ohne
unnatürliche Betonung, und liefern ein besonders kräftiges und
lebendiges Bild
Dynamischer Kontrast: Genießen Sie beste Bildqualität mit
hoher Bildschärfe und Detailreichtum selbst in dunklen Szenen. Mit einem
dynamischen Kontrast von 3000:1 werden Sie jedes Detail auf dem Bildschirm
erkennen können. Konventionell 3000:1
Wandmontage: Mit einer Wandhalterung kann dieses Modell sehr
einfach an die Wand oder an einen Halterungsarm montiert werden. Nie war
es leichter Ihren Monitor dort zu platzieren, wo sie möchten. Weitere
Wandhalterungen findet man auf der Herstellerseite
DVI-D: Der SyncMaster 226BW liefert eine analoge als auch eine
digitale Schnittstelle (DVI-D, D-sub) und ist somit auch für digitale
Grafikkarten geeignet
RoHs Zertifikat: Die Displays von Samsung wurden von Nemko mit
dem RoHS-Logo zertifiziert, d.h. sie enthalten keine gefährlichen
Substanzen gemäß den Richtlinien der Europäischen Union. Damit ist
Samsung der erste Hersteller am Markt, der offiziell diese Zertifizierung
erhalten hat
EPA: Energiesparfunktion
Zertifiziert für Windows Vista™: Dieses Modell ist
zertifiziert für Windows Vista™. Das heißt es wurde speziell für den
Gebrauch mit Windows Vista™ entwickelt und erfüllt alle Anforderungen,
um für das „Zertifiziert für Windows Vista™“ - Programm
qualifiziert zu sein. Windows Vista und der Windows Vista Start Button
sind Markenzeichen oder eingetragene Markenzeichen der Microsoft
Corporation in den Vereinigten Staaten von Amerika und/oder anderen Ländern
Pixelfehler - Aus produktionstechnischen Gegebenheiten sind
Pixelfehler an TFT Panels nicht grundsätzlich zu vermeiden. Mit dem ISO
Standard 13406-2 wurden auch allgemein gültige Vorgaben in Bezug auf
Pixelfehler definiert. Der ISO Standard für Transparenz, indem er
Pixelfehler in 4 Klassen klassifiziert, sowie in 3 Pixelfehler-Typen und 2 Häufigkeitskriterien
unterteilt. Fehlerhafte Pixel können als leuchtende Pixel, schwarze Pixel,
Subpixelfehler oder blinkende Pixel auftreten. Die Häufigkeitskriterien
unterscheiden erstens die in einem bestimmten Bereich (Cluster) auftretende
Anzahl weißen oder schwarzen Fehlstellen, zweitens die in einem Cluster
auftretenden Subpixelfehler bzw. blinkenden Pixel. Die 4 Klassen legen für
jeden Pixelfehlertyp und jedes Häufigkeitskriterium die maximale zulässige
Anzahl der Fehler fest
Pixelfehler Klassen - LCD Panel, die der Klasse 1 zu zurechnen
sind, sind eher selten und werden dann meist für höchst anspruchsvolle
Spezialanwendungen genutzt. Für TAMUZ Monitore werden in der Regel Panel
eingesetzt, die mindestens der Fehlerklasse 2 entsprechen. Produkte der
Klasse 3 findet Verbreitung in Billigmodellen der IT-Branche. Die Klasse 4
ist generell das Ausschusskriterium
Pixelfehler Typen - Fehlertyp I beschreibt vollständig
leuchtende Pixel (Farbe weiß), Fehlertyp II beschreibt vollständig nicht
leuchtende Pixel (Farbe schwarz) und Fehlertyp III beschreibt defekte
Subpixel der Farben Rot, Grün oder Blau (ständig leuchtend oder nicht
leuchtend). Ein Pixel eines LCD´s besteht aus drei Subpixeln mit den
Farben rot, grün und blau. (Quelle: Samsung.de)
Optimal sind Breitbildmonitore natürlich für Filme und DVDs. Da braucht
man nur auf 16:9 umschalten, was meist im Player passiert, und das Bild ist
wie im Kino, gestochen scharf, in einer sehr hohen Auflösung und im
Breitbildformat
Müdigkeit und Kopfweh als Symptome
Die zunehmende Verbreitung von Hochglanzdisplays stößt wegen der starken Spiegelung bei vielen Ergonomie-Experten
auf Unverständnis. "Die Qualität der Arbeit leidet darunter. Man ist häufiger unkonzentriert und wird leicht von
den Störeinflüssen abgelenkt", sagte Wolfgang Laurig, Professor für Ergonomie an der Technischen Universität
Dortmund, gegenüber ORF.at. "Durch die Blendung wird man schneller müde, manche Personen bekommen Kopfweh, weil
sich das Auge mehr anstrengen muss", fügte Sabine Seyfriedsberger, Arbeitsmedizinerin beim Arbeitsmedizinischen
Dienst (AMD) Linz, hinzu
Unternehmen sollten beim Kauf neuer Notebooks für ihre Mitarbeiter allerdings aufpassen: Der Einsatz von
Hochglanzdisplays in der Arbeit ist in Österreich für alle Arbeitnehmer per Bildschirmarbeitsverordnung (BS-V), die
seit 1. Mai 1998 in Kraft ist, verboten. Punkt sieben in Paragraf drei sieht vor, dass der Bildschirm eine
reflexionsarme Oberfläche besitzen muss
Mit Namen wie CrytalBrite (Acer), Glossy Display (Apple), X-Black (Sony) und Crystal Shine (Asus) könnten die
Bezeichnungen für die Hochglanzdisplays zwar nicht unterschiedlicher sein, doch sie haben alle denselben Effekt: Sie
spiegeln stark, wenn die Umgebung hell ist. Hersteller wie Apple, Asus und Sony setzen verstärkt auf die Hochglanzlösung
OLED biegsam und leuchtstark
Die OLED Technik funktioniert folgendermaßen: Auf eine
transparente, biegsame Folie oder auf Glas wird ein transparenter
Leiter (Elektrode) aufgebracht. Auf das Trägerelement aus
Kunststoff oder Glas kommt dann eine hauchdünne Leuchtschicht,
die aus halbleitenden organischen Materialien (Kunststoffen)
besteht. Auf diese wird nun eine zweite Elektrode aufgebracht.
Sobald Strom zwischen den beiden Elektroden fließt, leuchtet
diese Schicht. Die Farbe des ausgesendeten Lichts hängt vom
chemischen Aufbau der organischen Leuchtschicht ab. Mitte der
1980er Jahre gelang es Kodak, erstmals ein OLED (Organic Light
Emitting Display) aus kleinen Molekülen herzustellen. Weitere
Mitspieler sind unter anderem Canon, Epson und Philips
Zwei Verfahren - Der OLED-Pionier Kodak hat die Small-Molecule-OLEDs (SM-OLEDs)
entwickelt. Hierbei werden kleine Leuchtmoleküle im Vakuum auf
den Träger aufgedampft. Die Herstellung in Vakuum-Kammern ist
jedoch teuer und gerade bei großen Displays so aufwendig, dass
sie sich hier noch nicht rechnet. Zudem werden bei der Verdampfung
zahlreiche Moleküle zerstört
Erfolgversprechender ist daher die P-OLED-Technik (Polymer),
entwickelt vom Unternehmen Cambridge Display Technology. Dieses
Verfahren basiert auf langkettigen Kunststoffmolekülen. Sie
lassen sich in Flüssigkeit lösen und kostengünstig auf die
Elektrode auftragen. Hierbei sind verschiedene Verfahren möglich:
Beim Spin-Coating wird das Trägersubstrat in schnelle Drehung
versetzt. Kommt die Lösung darauf, verteilt sie sich durch die
Rotation gleichmäßig auf der Fläche. Ein anderes Verfahren ist
der Tintenstrahldruck, bei dem die Polymere auf das Trägersubstrat
aufgedruckt werden
Vorteile: Flexibel und schnell - Die OLED-Technik bietet aufgrund der kurzen Schaltzeit von unter
einer Millisekunde eine hervorragende Darstellung bewegter Bilder.
Zudem erzielt sie einen hohen Kontrast und ermöglicht einen
nahezu uneingeschränkten Ablesewinkel. Das Display eröffnet zukünftig
zahlreiche neue Einsatzmöglichkeiten – es lässt sich zum
Beispiel zusammenfalten und wie eine Zeitung verstauen.
OLEDs lassen sich auch auf transparenten Trägern einsetzen.
Forschern der Technischen Universität Braunschweig ist es 2006
gelungen, auch die Ansteuerung transparent zu gestalten. So können
beispielsweise farbige Navigationsanzeigen dem Autofahrer direkt
auf die Windschutzscheibe projiziert werden
Nachteil: Teure Produktion - Derzeit ist die OLED-Fertigung noch teuer. In kleinen Displays hat
die Technik aber schon Einzug gehalten, etwa bei den MP3-Playern
Creative Zen
Alber.NET Computer FAQ
Alber.NET Startseiten
Alber.NET News: News
Zeitarbeit - News AMD - News
Golan - News Österreich