Gewerkschaften in Österreich - News und Informationen

Gewerkschaft ProGe, ÖGB - Aufgaben sind vor allem neue Verhandlungen für unsere Kollektivverträge 2010 - Mehr Lohn kein Auskommen mit dem Einkommen - Demonstrationen und Veranstaltungen für faire Einkommen, für unseren Kollektivvertrag in Österreich

Kunden Schutz in Österreich Generation News 2009

News Archive


Alber.NET News

Service Portale

Rekordbesuche:

  • 25.01.2010 = 762
  • 30.11.2009 = 642
  • 27.10.2009 = 565
  • 04.08.2009 = 400

Besucher an einem Tag

Offene Plattform:

Österreich Schilling: Wir wollen den Schilling zurück! weg von EU Bonzen und Bürokraten und wieder mehr Österreich

Plattform ATS:

Externe Links


Auf
Reisen La Gomera entdecken

Österreichische Gewerkschaften

Der Kollektivvertrag ist nicht selbstverständlich, es ist das einzige Dokument für alle Arbeiter und Angestellten der regelt, das Sie überhaupt Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld bekommen - Wenn nun viele austreten würden wären diese KV Verhandlungen sofort eingestellt und alle Unternehmer werden als erstes diese Sonderzahlungen streichen


Leiharbeiter als Sklaven der Industrie, die Vorwürfe sind berechtigt, bei anderen heißt es Lohnverzicht

Konkurs Industrieservice Arnoldstein trotz guter Auftragslage

11.05.2010 - ÖGB: Nach der Pleite der Firma Industrieservice Arnoldstein erhebt die Gewerkschaft Vorwürfe gegen die ehemalige Geschäftsführung. Es habe Einschüchterungen und Bedrohungen gegen die 52 betroffenen Mitarbeiter gegeben

Diese Firmen sind gleichzeitig Eigentümer und Auftraggeber

Das Unternehmen Industrieservice besteht seit 1995 und beschäftigt sich mit Service, Wartung und Erhaltungsarbeiten für Betriebe am Industriestandort in Arnoldstein. Arbeiter werden an die Firmen Chemson, BMG, Chemetall und ABRG verliehen. Diese Firmen sind gleichzeitig Eigentümer und Auftraggeber der Firma Industrieservice

Die 52 Beschäftigten sollen in einer Auffanggesellschaft einen schlechteren Kollektivvertrag mit monatlichen Einbußen von 300 bis 400 Euro erhalten


Neues und Auszüge aus den Kollektivvertragsverhandlungen

25.04.2010

Elektro- und Elektronikindustrie plus 1,6 Prozent

Höhere Löhne für die Beschäftigten der Branche ab 1. Mai 2010 - Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Arbeiter Innen der Elektro- und Elektronikindustrie wurde 2009 ein Zwei-Jahres-Abschluss getätigt

  • Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindest- und  IST-Löhne sowie Lehrlingsentschädigungen um durchschnittlich 1,6 Prozent
  • Einmalzahlungsoption: Erhöhung der Ist-Löhne um 1,4 Prozent und zusätzliche Einmalzahlung in der Höhe von mindestens 8,4 Prozent
  • * des jeweiligen individuellen Ist-Lohnes ODER
  • * des durchschnittlichen Ist-Lohnes der ArbeiterInnen im Betrieb ODER
  • * des Durchschnittes der Ist-Löhne und -Gehälter aller ArbeiterInnen und Angestellten im Betrieb im April 2010
  • ProGe: Elektro- und Elektronikindustrie plus 1,6 Prozent

Weitere Meldungen: Textilgewerbe, Konditorengewerbe Wien


13.04.2010

Flexible Arbeitszeit

Gespräche über flexible Arbeitszeit bei Metallern gescheitert

Die Verhandlungen über eine Flexibilisierung der Arbeitszeit in der Metallindustrie sind gescheitert. "Die Gespräche werden nicht fortgeführt", meinte der Geschäftsführer der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer (WKÖ), Manfred Engelmann, gegenüber der APA

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen im Herbst 2009 wurde vereinbart, bis Ende März 2010 eine Einigung über flexiblere Arbeitszeiten zu erzielen. Die Arbeitgeber wollen längere Durchrechnungszeiträume für Überstundenleistungen, die Beschäftigtenvertreter wollen das nur bei einer gleichzeitigen Arbeitszeitverkürzung hinnehmen. Das will wiederum die Arbeitgeberseite nicht akzeptieren

Länger Arbeiten ohne Überstundenzuschläge?

Die Unternehmen argumentieren, mit flexibleren Arbeitszeiten besser auf Auftragsspitzen reagieren zu können. Die Gewerkschaft hingegen vermutet, dass es faktisch um eine Reduzierung der Überstundenzuschläge verbunden mit einer Arbeitszeitverlängerung gehe

Für die rund 170.000 Beschäftigten der heimischen Metallindustrie hatten sich die Sozialpartner nach äußerst schwierigen Verhandlungen auf eine Ist-Erhöhung um 1,45 Prozent und auf ein Plus bei den KV-Löhnen und Gehältern um 1,5 Prozent geeinigt. Voraussetzung für den Abschluss war aber eine Einigung über flexiblere Arbeitszeiten, die im Mai in Kraft treten hätte sollen

Arbeitszeit: PRO-GE bedauert Abbruch der Flexibilisierungs-Verhandlungen

Aktuelle Meldungen:


15.02.2010

Foglar fordert neue Einnahmen

ÖGB-Chef will neue Steuern für Vermögende & Banken

ÖGB-Präsident Foglar will das Budget nicht nur ausgabenseitig sanieren. Ganz im Gegenteil verlangte er in der ORF "Pressestunde" diverse neue Einnahmen im Finanzbereich und bei Vermögenden. Die Kosten für die Krise dürften nicht wieder die arbeitenden Menschen zahlen. Immerhin seien diese etwa durch die Bankenhilfe und die eigenen Lohnverluste bei der Kurzarbeit ohnehin schon belastet

Zahlen sollten nun über eine Art Solidarpakt jene, die in Zeiten der prosperierenden Wirtschaft profitiert hätten, also Banken und Vermögende. Sollte die Finanztransaktionssteuer international nicht umsetzbar sein, sollte die Börsen-Umsatz-Steuer wieder eingeführt werden, dazu plädierte er für eine Bankenabgabe. Bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer will Foglar eine Wiedereinführung, freilich mit Freibeträgen, damit nicht die weniger Vermögenden zahlen müssen

Kritik an Foglars Aussagen gab es von allen Seiten. Wirtschaftskammer-Präsident Leitl und der Generalsekretär der Industriellenvereinigung Markus Beyrer zeigten sich über Foglars Steuerpläne entsetzt, FPÖ, BZÖ und Grüne wiederum attestierten dem ÖGB Ideenlosigkeit bzw. fehlende Kampfbereitschaft

Die entsetzten Kritiker tun aber nichts! Sie kritisieren nur, besonders die Kammern und Vereinigungen


Großdemo am 13. Mai 2009 in Wien

Demonstration für faire Einkommen - für unseren Kollektivvertrag

Bei den Dividenden und Gewinnausschüttungen wird so getan, als gäbe es keine Krise. Die ganze Last sollen offenbar die Beschäftigten tragen - Demonstration 13. Mai: "Wir verzichten nicht" Die Kollektivvertragsverhandlungen für knapp 400.000 Beschäftigte führten aufgrund der unzureichenden und inakzeptablen Angebote der ArbeitgeberInnen bisher zu keinen Ergebnissen - Unter dem Motto "Wir verzichten nicht" demonstrieren am Mittwoch, den 13. Mai, BetriebsrätInnen und Gewerkschaftsmitglieder in Wien für faire Einkommen und für ihre Kollektivverträge

15.30 Uhr: Treffpunkt der TeilnehmerInnen am Schwarzenbergplatz - 16.00 Uhr: Abmarsch zur WKÖ, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien - 17.00 Uhr: Abschlusskundgebung vor der WKÖ


Generation Home - Alber-Net Home