Österreich News - Kritik Wiener Kappler und Sheriffs

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Kappler und Sheriffs - Wer schützt die Bürger

Update: 15.11.2010 - Demnächst im neuen Forum, email: Office

Die Kosten sind enorm, wahrscheinlich teurer als die Polizei selber, wir haben schon etliche Beschwerden von Wiener Bürgern, den Sinn verfehlen diese Sheriffs sowieso, die Verdächtigen fahren und sitzen einfach woanders

Kappler News

Endlich einer: Richard Lugner klagt Raucher-Sheriff


Polizei gibt Monopol auf

04.08.2010 - Wien schaut seinen Bürgern neuerdings sehr bestimmt auf die Finger. Im Park gibt es Waste Watchers, im Gemeindebau Ordnungsberater, in der U-Bahn die Leute vom Linienservice mit den gelben Westen. Das erinnert ein wenig an die Nulltoleranz-Doktrin von Bürgermeister Rudolph Giuliani aus den 90ern, wonach man auch kleinste Vergehen ahnden muss. Aus Wien wird New York


KW 40 vom 28. September  bis 04. Oktober 2009

Neue Ordnungstruppe für die U-Bahn Geldvernichtungstruppe!!

07.10.2009 - Nach "Waste-Watchern" und Parksheriffs bekommt Wien eine weitere Ordnungstruppe. Ab November werden 70 Organe in der U-Bahn unterwegs sein. Die Truppe soll zusätzlich zu den "Schwarzkapplern" tätig werden

Sollen für Ordnung sorgen - Ab 1. November soll der 70-köpfige "Linienservice" in den Wiener Linien patrouillieren, wie die Wiener Linien einen Bericht der "Wiener Zeitung" bestätigten - Einsatzgebiet für den "Linienservice" soll das gesamte Streckennetz der Wiener Linien sein, also U-Bahn, Straßenbahn und Busse. Das Spektrum der zu ahndenden Verfehlungen reicht laut "Wiener Zeitung" von Verschmutzungen über unerlaubtes Rauchen sowie Hunde ohne Beißkorb und Leine bis hin zu Störenfrieden und Obdachlosen

Auch Strafen möglich

Die Ordnungshüter sollen ähnlich den Müllsheriffs der "Waste-Watcher" die Befugnis zu strafen haben - das werde auf der Grundlage der Hausordnung und der Beförderungsbestimmungen der Wiener Linien passieren

jeder Wiener Bürger braucht ein Handbuch zur Erkennung der jeweiligen Rechte und Pflichten

Befugnis zu strafen - ist das in der Öffentlichkeit rechtswidrig?

Was von vielen als gut empfunden wird, ist für viele andere ein schwerwiegender Eingriff in die letzten Bürgerrechte, die vielen Obdachlosen und unter der Armutsgrenze lebenden Wiener sind abhängig von öffentlichen Plätzen und Verkehrsmittel, sie sind von Haus aus die ersten die diesen Straftruppen ausgesetzt werden

(Hausordnung.. Nun, hier wird man hergehen und die Sheriffs anweisen, nur auf Eigentum der Wiener Linien, außerhalb der Bahnhöfe und Stationen darf das sowieso nicht sein, dazu kommt die Frage wem gehören die Schienen und Bahnhöfe überhaupt.. Privatbesitz kann das nicht sein, es ist öffentlich, das gilt auch für die anderen Sheriffs, sie kontrollieren und strafen in und auf öffentlichen Grund und Eigentum, zuständig ist die Polizei! und nur die Polizei)

Versagen der Polizei (Ausverkauf) Versagen der Politik !! Wie viele solcher Schutztruppen brauchen wir noch in Wien ? Politiker !! Löst die Polizei auf und Österreich wird von privaten Hilfssheriffs kontrolliert - Uns fällt auf, das seit dem Zusammenschluss von Gendarmerie und Polizei kaum noch eine Reaktion kommt von den Obersten, sind die neuen Polizei Offiziere mundtod oder Partei hörig?

Die Wiener Bürger müssen aufpassen, keiner weiß mehr was welcher Sheriff darf, jeder wird jeden kontrollieren, bald werden sie sich gegenseitig kontrollieren und aufreiben, jeder Bürger braucht ein Handbuch zur Erkennung der jeweiligen Rechte und Pflichten, die Zuständigen für diesen Zustand sind absolute Idioten auf freien Fuß !


News vom 27.6.2009 - wie viel kosten die Kappler überhaupt

Wien Sheriffs für 35 Millionen?

Die wichtigsten Ordnungs-Dienste im Überblick:

  • Waste Watcher: 320 Mitarbeiter jagen Müllsünder
  • Blau-Kappler: 200 Leute kontrollieren Parkscheine
  • Weiß-Kappler: 100 Uniformierte strafen Falschparker
  • Schwarz-Kappler: 250 Bedienste (keine Uniform) im Kampf gegen Schwarz-Fahrern in den Öffis
  • Rathauswache: 100 Mann der Feuerwehr sorgen für die Sicherheit im Wiener Rathaus
  • Night Watcher: gibt es nur in einigen Bezirken, wie etwa in Simmering. Sie sollen für Ruhe am Abend sorgen
  • Naturwacht: 15 Mann für Wiens Naturschutzgebiete

Nicht nur das Uniform-Wirrwarr, auch die komplizierten Zuständigkeiten sorgen oftmals für Kopfschütteln. Verstellt ein Auto illegal eine Einfahrt, können Blau-Kappler nur mit der Schulter zucken. Für Falschparker sind die Kollegen mit dem weißen Hut zuständig - obwohl beide Wächter der MA 67 unterstehen. ÖVP und FPÖ fordern die Zusammenlegung aller Kappler zu einer einheitlich uniformierten Truppe. Diese soll zudem aufgestockt werden und Sicherheitsagenden übernehmen - "Uniform-Salat"

Alles Agenden der Polizei (Ausnahmen Naturwacht,..) - Irgendwann in naher Zukunft werden diese Kosten einfach in die zugehörigen Leistungen addiert, in Fahrpreiserhöhungen bei den Öffies und Betriebskosten der Mieter, sie werden sich kaum mit Ausländerproblemen beschäftigen die sie nicht verstehen, es werden Wiener Bürger sein die hier abgecasht werden, wer schützt den Wiener Bürger !


Weiß-Kappler

Die sogenannten "Weißkappler" werden zwar von der Gemeinde Wien finanziert, unterstehen Dienstrechtlich der BPD-Wien. Im Klartext: Die Parkraumüberwachung der BPD-Wien werden in der Marokkanerkaserne von der Polizei ausgebildet und nach bestandener Prüfung angelobt!!! Sie lernen die StVo (Straßenverkehrsordnung), einen Teil des KFG (Kraftfahrgesetz), werden unterrichtet in StPO ( Strafprozessordnung) und sind keine Parksheriffs!!

Sie dürfen: Den Führerschein und die Zulassungsbescheinigung kontrollieren, Weisungen erteilen (die von den Verkehrsteilnehmer einzuhalten sind). Kontrollieren das "Pickerl" § 57a KFG auf Gültigkeit. Und stellen Organmandate sowie Anzeigen aus falls ein Fahrzeug widerrechtlich abgestellt wurde. Der Sinn dieser Gruppe liegt darin den Verkehr flüssig zu halten. Den nur wenn sogenannte "Falschparker" bestraft bzw. abgeschleppt werden, kann ein Verkehrschaos größtenteils verhindert werden


Weißkappler können, Blaukappler dürfen und Mistkappler sollen

Ein Kuriosum sind etwa die zwei verschiedenen Truppen für parkende Autos – "Blaukappler" und "Weißkappler" : Während Erstere nur die Scheine in der Kurzparkzone kontrollieren, sind Zweitere für Falschparker in Verbotszonen zuständig. Beide gehören zur MA67 (Parkraumüberwachung) und werden auch gleich bezahlt – die "Weißen" unterstehen aber der Verkehrspolizei, um diese zu entlasten. Daher auch die Mützenwahl: "Weiß ist die Farbe der Verkehrspolizei, Blau soll die blaue Kurzparkzone symbolisieren", erklärt MA67-Sprecher Michael Hribal